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Förderbescheid Stadt Homberg
Gute Planung ist die halbe Miete
Vogelsbergkreis. Eine umfassende Planung ist die halbe Miete. Das gilt auch für die Dorfentwicklung, wenn über Jahre hinweg von der Kommune und privater Seite viel Geld in die Hand genommen wird. „Umso mehr freut es mich, heute vier Förderbescheide für die Dorfentwicklung in Homberg an den Ersten Stadtrat Michael Rotter überreichen zu können“, sagt Landrat Dr. Jens Mischak bei einem Termin in der Kreisverwaltung. Gemeinsam mit Jana Brittner, Sachgebietsleitung der Dorf- und Regionalentwicklung im Amt für Wirtschaft und den ländlichen Raum, übergibt er dort zum einen Bescheide für die fachliche Verfahrensbegleitung sowie die städtebauliche Beratung im Rahmen der Dorfentwicklung für die Jahre 2026 bis 2028. Zum anderen unterstützen zwei Bescheide die Planungsleistungen für Maßnahmen am Dorfgemeinschaftshaus (DGH) Nieder-Ofleiden sowie rund um das DGH und den Jugendraum in Appenrod.
Seit 2021 ist die Stadt Homberg im hessischen Dorfentwicklungsprogramm, und hat das Integrierte Entwicklungskonzept in der Zeit von Oktober 2022 bis Dezember 2023 mit breiter Bürgerbeteiligung erstellt. Nun soll die fachliche Verfahrensbegleitung durch einen externen Dienstleister für die kommenden Jahre gesichert werden. Die Mittel aus dem Dorfentwicklungsprogramm unterstützen die Gesamtinvestition von etwa 48.000 Euro mit einer Zuwendung in Höhe von mehr als 32.000 Euro. Auch die städtebauliche Beratung zur Dorfentwicklung, für die Gesamtkosten in Höhe von rund 31.500 Euro zu Buche schlagen, wird mit rund 21.100 Euro unterstützt.
Weiterhin werden Planungsleistungen zur energetischen Sanierung, der Nutzungserweiterung sowie zum Abbau von Barrieren am DGH Nieder-Ofleiden – veranschlagt mit Gesamtkosten in Höhe von rund 26.100 Euro – mit knapp 17.600 Euro aus der Dorfentwicklung unterstützt.
Auch für ein ähnliches Vorhaben in Appenrod werden Planungskosten von rund 12.700 Euro veranschlagt. Dort soll – unterstützt mit rund 8.500 Euro aus Mitteln der Dorfentwicklung – untersucht werden, ob eine gemeinsame Verlagerung von DGH und Jugendraum durch Anbau am Standort der Feuerwehr wirtschaftlicher und nutzerfreundlicher ist als die Sanierung der beiden bisherigen Objekte.
Die vier Bescheide stellen die Weichen für künftige Vorhaben. Dafür wünsche ich viel Erfolg. Ich bin gespannt auf die sicher spannenden Ergebnisse”, sagt der Landrat abschließend.
