Dorfentwicklung

Geld für den zentralen Treffpunkt


Vogelsbergkreis. Eine satte Finanzspritze für den zentralen Treffpunkt im Dorf: Für Sanierungsmaßnahmen am Dorfgemeinschaftshaus im Lauterbacher Stadtteil Reuters gibt es mehr als 93.000 Euro Zuschuss aus dem Topf der Dorfentwicklung, kündigt Landrat Dr. Jens Mischak an, als er am Montag Lauterbachs Bürgermeister Holger Marx und Bernd Ruhl, in der Stadtverwaltung zuständig für den Bereich der Dorfentwicklung, den entsprechenden Bewilligungsbescheid übergibt. Insgesamt sind die Sanierungsarbeiten mit 117.000 Euro veranschlagt.

Das 1910 erbaute Schulgebäude in Reuters dient heute als Dorfgemeinschaftshaus. Auf dem Grundstück befinden sich außerdem die Museumsscheune, der Grillplatz mit der Ahornhütte und ein Spielplatz. An diesem „Mittelpunkt des Dorflebens“ finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die Sitzungen des Ortsbeirates etwa, Vereinsveranstaltungen und Zusammenkünfte, private Feiern und Familienfeste, kulturelle Veranstaltungen, Treffen von Bürgern aller Altersgruppen und Gemeinschaftsveranstaltungen des Dorfes.

Das Dorfgemeinschaftshaus selbst steht unter Denkmalschutz und wurde um das Jahr 2000 letztmalig saniert. Nun sind die Holzfenster in die Jahre gekommen, sie entsprechen nicht mehr den heutigen energetischen und funktionalen Anforderungen, führt Landrat Dr. Jens Mischak bei der Übergabe des Bescheides aus. Aber nicht nur die Fenster sollen ausgetauscht werden, auch die Außenfensterbänke sollen erneuert und eine Beschattung angebracht werden. Kostenpunkt insgesamt: besagte knapp 117.000 Euro mit einer Förderquote von 80 Prozent.

Im Rahmen der Dorfentwicklung war die Stadt Lauterbach 2023 zunächst in die Konzeptphase gestartet, in der ein kommunales Entwicklungskonzept erstellt wurde. Die eigentliche Förderphase begann dann im Juni 2024. Nach jetzigem Stand können noch bis zum 1. März 2023 kommunale und private Anträge auf Förderung gestellt werden.

„Und bis dahin haben wir noch einiges vor“, kündigt Lauterbachs Bürgermeister Marx an und nennt dabei größere Maßnahmen etwa in Heblos, in Wallenrod oder in Wernges.