Wasser, Hygiene, Infektionsschutz

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Badeseen im Vogelsbergkreis und in Hessen

Über 60 Badestellen in Hessen bieten diverse Möglichkeiten für Sport und Freizeit. Ob beschauliche Naturidylle oder Talsperre - für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Der Internetauftritt des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) - bietet alle Informationen zu hessischen Badegewässern gebündelt und interessierten Bürgern.

Während der jeweils festgelegten Badesaison kontrollieren Experten der Gesundheitsämter mindestens einmal im Monat ausgewiesene Badegewässer. Sie beurteilen die allgemeine hygienische Situation und entnehmen Wasserproben.

Das Gesundheitsamt ist u. a. für die Freigabe oder Schließung von Seen und für Hygienemaßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zuständig.

Hier die Direktlinks zu den Badeseen im Vogelsbergkreis:

Infektionskrankheiten

Zum Welttuberkulosetag am 24. März 2017: Gesundheitsamt veröffentlicht ersten Gesundheitsbericht zur Tuberkulose (TBC) im Vogelsbergkreis

32 Tbc-Fälle von 2013 bis 2016 – mehr Männer als Frauen erkrankt

Die Tuberkulose ist weltweit verbreitet und gehört neben HIV/AIDS und Malaria zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Rund ein Drittel der Weltbevölkerung soll mit Tuberkulose-Erregern infiziert sein, zwischen fünf und zehn Prozent der infizierten Erwachsenen entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Tuberkulose. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkranken jährlich fast 9 Millionen Menschen an einer Tuberkulose und etwa 1,4 Millionen Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen dieser Krankheit.

In 2015 wurden deutschlandweit insgesamt 5.865 diagnostizierte Fälle festgestellt. Die Inzidenz – also die Anzahl gemeldeter Fälle pro 100.000 Einwohner – lag bundesweit bei 7,3. Im Vogelsbergkreis lag die Inzidenz in den Jahren 2013 bis 2016 zwischen 6,6 und 9,4; pro Jahr wurden in diesem Zeitraum also wenigstens 6 bis höchstens 10 Fälle kreisweit registriert. Insgesamt gab es in diesem Zeitraum 32 TBC-Erkrankte, mit rund 63 % waren Männer wesentlich häufiger als Frauen (37%) betroffen. „Während in den Jahren von 2000 bis 2014 lediglich 25 von insgesamt 96 Erkrankten aus dem Ausland stammten, lag dieser Anteil in den Jahren von 2014 bis 2016 mit 17 von 25 Betroffenen bei 68 Prozent“, stellt der kommissarische Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Henrik Reygers fest.

Wichtig sei die frühzeitige Entdeckung und Behandlung von Tuberkulose-Erkrankungen, um eine erfolgreiche Behandlung durchführen zu können und die Übertragung zu verhindern. „Bei der Eindämmung der Erkrankung kommt dem öffentlichen Gesundheitsdienst eine zentrale Rolle zu“, so Dr. Dr. Rüdiger Rau vom Gesundheitsamt, „denn bei jedem Erkrankten gilt es, eine sogenannte Umgebungsuntersuchung durchzuführen. Das heißt, das Gesundheitsamt forscht nach, welche Personen Kontakt zu dem Erkrankten hatten und sich möglicherweise anstecken konnten. Diese Umgebungsuntersuchungen können mitunter sehr aufwendig sein.“Weil die Tuberkulose in der Bevölkerung und teilweise auch im medizinischen Versorgungssystem wenig oder kaum noch bekannt ist, empfiehlt das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises eine Information und Sensibilisierung der Öffentlichkeit mit Blick auf die Tuberkulose, die Sicherstellung der personellen und sachlichen Ressourcen im Öffentlichen Gesundheitsdienst, um auch zukünftig möglichst früh Tbc-Kranke erkennen und behandeln, mögliche Kontaktpersonen rasch ermitteln und eine Ausbreitung der Erreger verhindern zu können sowie einen fachlichen Austausch zwischen Kliniken, niedergelassenen Ärzten und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst.

Mit dem vorliegenden Gesundheitsbericht zur Tuberkulose soll ein erster Schritt auf dem Weg zu mehr Information und Transparenz gemacht werden. Er steht [HIER] als PDF zur Verfügung.

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