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Altenpflegeschule in Alsfeld hat umfassendes Konzept zur Aus- und Weiterbildung

21.11.2002 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Prüfung bestanden: Schulleiterin

gratuliert 23 Altenpflege-Fachkräften

Aus- und Weiterbildungskonzept der Aenne-und-

Konrad-Geisel-Schule bietet viele Möglichkeiten

VOGELSBERGKREIS ( ). 23 Altenpflegerinnen und Altenpfleger haben vor Kurzem ihre Prüfung bestanden. Die Schulleiterin der Altenpflegeschule in Alsfeld, Monika Luh, und die verantwortliche Kursleiterin Edith Rehm gratulierten den „frischgebackenen“ Pflegefachkräften.

Altenpflege benötige Verantwortungsfähigkeit, Professionalität, Einfühlungsvermögen und Besonnenheit. Die Aenne-und-Konrad-Geisel-Schule mit ihrem auf Ganzheitlichkeit orientierten Ansatz habe die Basis für den anspruchsvollen Beruf gelegt. Kinästhetik – das ist die einfühlsame Unterstützung des natürlichen körperlichen Bewegungsflusses, was sowohl dem Patienten als auch dem Pflege nützt – und die basale Stimulation, die sich mit der Förderung der Kommunikation mit schwerst Pflegebedürftigen beschäftigt, waren Bestandteile der dreijährigen Ausbildung.

Auch für künftige Weiterbildungserfordernisse stehe die Schule, die sich in der Trägerschaft des Vogelsberger Vereins für Berufsausbildung befindet, als „hochkompetenter Partner mit einem ganzheitlichen Ansatz“ stets zur Verfügung. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt seien sehr gut, denn der gesellschaftliche Bedarf an Fachkräften in der Pflege wachse stetig.

Die Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote der Aenne-und-Konrad-Geisel-Schule gewönnen immer an Bedeutung, berichtete Schulleiterin Luh. Sie entwickelten sich mehr und mehr zum zweiten Standbein der Ausbildungsstätte. Dabei spiele die Qualitätssicherung für die kooperierenden Einrichtungen eine große Rolle. Mit Inhouse-Schulungen gewährleiste die Altenpflegeschule die nachhaltige und praxisgerechte Weiterbildung vor Ort. Luh verwies auch auf berufsbegleitende Kurse, die zur Stationsleiterin bzw. zur Praxisanleiterin qualifizieren. Die Gerontopsychiatrie und die Weiterbildung zum Altentherapeut – ein einjährige Vollzeitausbildung – sicherten weitere Zukunftschancen für die Pflegefachkräfte. Wer sich für die Angebote der Altenpflegeschule interessiert, kann dort anrufen unter Telefon 06631 / 1320 oder sich im Internet informieren: www.pflege-schule.de.

Bisher wurden über 550 Menschen in der Altenpflegeschule des Vereins für Berufsaubildung ausgebildet. Zurzeit sind etwa 100 junge Menschen in Ausbildung. Die Schule kooperiert mit 31 Einrichtungen in der Region.

Folgende Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 25. Kurses haben die Prüfung zur/zum staatlich anerkannten Altenpflegerin/-pfleger bestanden:

Daniela Baier (Romrod), Simone Elisabeth Becker (Niederaula), Alexander Michael Hermann (Gläserzell), Ellen Döring (Queck), Wencke Egger (Große-Buseck), Andrea Erbes (Ober-Seibertenrod), Galina Feldbauer (Nieder-Gemünden), Andrea Martina Ganß (Grebenhain), Cincy Heinicke (Grebenhain), Nicole Jost (Schleid), Michael Kräter (Reiskirchen), Sabine Gudrun Kretzschmar (Grebenhain), Kathrin Lange (Romrod-Zell), Frank Lewandowsky (Frischborn), Eugen Ostwald (Reiskirchen), Christina Poppe (Schlitz), Katja Martina Raible (Landenhausen), Jasmin Sybille Schaaf (Engelrod), Jennifer Stöckl (Laubach), Tatjana Töws (Bad Salzschlirf), Carina Ziegenhain (Schlitz), Martin Scheidecker (Bad Salzschlirf) und Sabrina Schneider (Bad Salzschlirf). Die beiden Letztgenannten haben gleichzeitig mit der staatlichen Prüfung auch die Fachhochschulreife erworben.