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Wichtige Routine: Landwirte müssen ihre Rinder auf Herpes-Virus untersuchen lassen

19.11.2002 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Wichtig in der Rinderhaltung:

Untersuchung auf BHV1

Proben wegen des Virus müssen bis

Jahresende genommen werden – Veterinäramt berät

VOGELSBERGKREIS ( ). Alle Rinder, die älter als neun Monate alt sind, müssen auf Bovines Herpes-Virus-1 (BHV1) untersucht werden. Auf diese wichtige Seuchenschutz-Verordnung macht das Staatliche Amt für Lebensmittelüberwachung, Tierschutz und Veterinärwesen in Lauterbach aufmerksam. BHV1 wird per Tröpfcheninfektion übertragen.

Die BHV1-Verordnung vom 29. November 2001 schreibt für alle Rinder, die älter als neun Monate sind, eine Untersuchung auf BHV1 vor. Diese Untersuchung muss alle 12 Monate wiederholt werden.

Alle Rinderhalter, die ihre Rinder bisher noch nicht auf BHV1 haben untersuchen lassen, werden gebeten, umgehend ihren Bestandstierarzt mit der erforderlichen Probenentnahme zu beauftragen, die bis Ende 2002 abgeschlossen sein muss. Betriebe, die ihre Rinder nicht untersuchen lassen, dürfen ihre Rinder nicht mehr verbringen oder auf die Weide austreiben.

Das Veterinäramt empfiehlt allen Rinderhaltern, die Rinder an andere Landwirte verkaufen möchten, sich dem von der Tierseuchenkasse geförderten BHV1-Sanierungsverfahren anzuschließen. Eine Beratung hierzu erhalten alle Interessenten vom Veterinäramt telefonisch unter 06641 / 911680.

Im Einzelfall kann auf schriftlichen und formlosen Antrag für Betriebe mit ausschließlicher Stallmast vom Veterinäramt eine Befreiung von der Untersuchungspflicht gewährt werden, wenn alle Rinder des Bestandes ab dem dritten Lebensmonat alle halbe Jahre geimpft werden.