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Kreisfeuerwehrverband dankt Arbeitgebern

02.10.2002 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Kreisfeuerwehrverband dankt Arbeitgebern für die Möglichkeit der Teilnahme an Ausbildungsveranstaltungen und Einsätze der Feuerwehren und Hilfsorganisationen

Viele Frauen und Männer sind im Vogelsbergkreis bei den Feuerwehren und Hilfsorganisationen für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger ehrenamtlich tätig.

Um ihre gestellten Aufgaben wahrnehmen zu können müssen sie an zahlreichen regelmäßigen Übungen, Aus- und Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen. Diese Veranstaltungen werden überwiegend an Wochentagen angeboten. Die stetige Steigerung Anforderungen an die ehrenamtlichen Kräfte, die in vielfältiger Weise im Bereich der Gefahrenabwehr zur Rettung von Menschenleben und Sachwerten sowie im Bereich des Umweltschutzes tätig sind, erfordern ein hohes qualifiziertes Ausbildungsniveau.

Für den Kreisfeuerwehrverband ist festzustellen, dass viele Arbeitergeber im Bereich des Handwerks und der Industrie im Vogelsbergkreis großes Verständnis für die ehrenamtliche Arbeit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufbringen. Dies hat sich bei vielen Einsätzen und letztlich bei dem Hochwassereinsatz im Bereich Dessau gezeigt. Der Kreisfeuerwehrverband dankt ausdrücklich allen Arbeitgebern von Handwerk und Industrie für die Bereitschaft die ehrenamtliche Tätigkeit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen.

Der Kreisfeuerwehrverband muss aber auch feststellen, dass sich in letzter Zeit immer wieder Behörden und andere Dienststellen zur Freistellung ehrenamtlicher Helferinnen und Helfern im Bereich der Feuerwehren und Hilfsorganisationen sperren. Wenn man diese Entwicklung näher betrachtet, ist dies sicherlich auf die Budgetierung und die neuen Verwaltungsstrukturen zurückzuführen. Der Kreisfeuerwehrverband zeigt kein Verständnis dafür, dass Handwerks- und Industriebetriebe die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehren und Hilfsorganisationen unterstützen und dass Behören und Dienststellen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer mehr Probleme bei Freistellungen zu Einsätzen und Ausbildungen machen. Wir erwarten, dass unsere politisch Verantwortlichen mehr das Ehrenamt der Feuerwehren und Hilfsorganisationen stärken, zumal diese ehrenamtliche Tätigkeit neben den vielen anderen Ehrenämtern in Politik, Wirtschaft und anderen Vereinen sich im wesentlichen unterscheidet,

da man eine hoch qualifizierte Ausbildung haben muss; nie in voraus weis, zu welchem Einsatz und welchen Gefahren man gerufen wird und es keinen festen Zeitplan außer Übungen und Ausbildung für Einsätze gibt.

Für diese wesentlichen Merkmale der ehrenamtlichen Tätigkeit, die die Einsatzkräfte, Frauen und Männer, der an der Gefahrenabwehr beteiligten Organisationen unter Einsatz persönlicher Einschränkungen und möglicherweise unter Gesundheitsgefährdung auf sich nehmen, erwartet man für diese ehrenamtliche Tätigkeit ein besonderes Augenmerk und Anerkennung bzw. verdient diese eine rechtliche Absicherung, denn letztendlich erwarten die Bürgerinnen und Bürger des Vogelsbergkreises, dass ihnen rechtzeitig schnelle und sichere Hilfe gewährt werden kann.

In diesem Zusammenhang weist der Verband darauf hin, dass es ein gesetzlicher Auftrag ist in jeder Gemeinde leistungsfähige Feuerwehren aufzustellen, auszurüsten und so zu unterhalten, dass schnelle und wirksame Hilfe geleistet werden kann und dies wird im Vogelsbergkreis durch 6.500 ehrenamtliche Einsatzkräfte – Frauen und Männer – sichergestellt. Dies verdient besondere Anerkennung.