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Bäume an Kreisstraßen werden behutsam gefällt

01.04.1997 Von: Vogelsbergkreis - Pressestelle - 36339 Lauterbach

Marx: Bäume an Kreisstraßen

werden nur nach intensiver

Prüfung gefällt

 

Verkehrssicherheit

gewährleisten -

Naturschutzbehörde berät bei

der Auswahl

 

VOGELSBERGKREIS ( ). Das Netz der Kreisstraßen im

Vogelsbergkreis hat eine Länge von 324 Kilometern. Entlang dieser

Strecke stehen rund 5.200 Bäume. In einer Presseerklärung weist Erster

Kreisbeigeordneter Rudolf Marx als Dezernent für die Kreisstraßen auf die

Notwendigkeit hin, diese Bäume auf ihre Verkehrssicherheit zu

untersuchen. Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Schotten (ASV)

hat vom Vogelsbergkreis den Auftrag, die technische Betreuung der

Kreisstraßen durchzuführen. Hierzu gehört auch die Pflege und Kontrolle

der 5.200 Bäume am Straßenrand. Zunächst müssen jetzt aus Gründen der

Verkehrssicherheit 32 Bäume gefällt werden, teilt Marx in einer

Presseerklärung mit. Für jeden gefällten Baum werden zwei neue

angepflanzt. Aufgrund einer Überprüfung im letzten Herbst wurden 132

Bäume entlang der Kreisstraßen als krank eingestuft. Aus Sicht der Oberen

Naturschutzbehörde sollen 72 Bäume von diesen 132 gefällt werden. 32

dieser 72 Bäume gefährden akut die Verkehrssicherheit. Bei den

Überprüfungen kommt geschultes Personal mit modernster Technik zum

Einsatz. Aufgrund der festgestellten akuten Gefährdung hat Erster

Kreisbeigeordneter Marx eine Fachfirma mit den Fällarbeiten beauftragt.

Für die 32 akuten Fälle und 40 weitere Bäume liegen die erforderlichen

Fällgenehmigungen der Oberen Naturschutzbehörde vor. Aufgrund der in

den letzten Wochen stattgefundenen Diskussion wegen Fällarbeiten an

Bundesstraßen hat Erster Kreisbeigeordneter Rudolf Marx eine weitere

Überprüfung der restlichen 40 zur Fällung anstehenden Bäume durch

Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises eingeleitet. Erst

nach Abschluß dieser intensiven Untersuchungen sollen im Herbst die

notwendigen Fällarbeiten abgeschlossen werden. Rudolf Marx bat um

Verständnis dafür, daß nicht alle Bäume erhalten werden können. Er

betonte, daß nicht nur sichtbare Schäden Bäume zu einer Gefahrenquelle

werden lassen, sondern auch zurückgefaulte Asthöhlen, Pilzbefall und

Gabelungen, die auseinander zu brechen drohen, eine Gefahr darstellen

können. Neben den Fällungen werden in Regie des Amtes für Straßen- und

Verkehrswesen in Schotten auch viele Bäume saniert - sie erhalten durch

„Wundbehaltung“, Schnitt und Düngemaßnahmen eine Chance, sich selbst

zu regenerieren. Abschließend wies der Kreisstraßendezernent darauf hin,

daß für jeden gefällten Baum zwei Ersatzpflanzungen erfolgen.