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Lesung für Kinder ein voller Erfolg

02.10.2020 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Autor Thomas Mac Pfeifer mit Stephanie Kötschau, der Beauftragten für Integration, Inklusion und Gleichstellung.

Kinderbuchautor Thomas Mac Pfeifer in Lauterbach

„Ein Stern, der in dein Fenster schaut“ hieß es am Mittwoch in der Stadtbücherei in Lauterbach. Dort, wo sonst monatlich das „Geschichtenfieber“ oder das „Sternstündchen“ stattfinden und Kindern Geschichten vorgelesen werden, hatte es aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr noch keine Veranstaltungen gegeben.  Doch im Rahmen der „Interkulturellen Woche“ (IKW) fand nun eine Art „Special Edition“ der Vorlesereihe statt: Der Kinderbuchautor Thomas Mac Pfeifer las am Mittwochnachmittag teils lustige, aber auch traurige Geschichten aus seinem Buch „Ein Stern, der in dein Fenster schaut“ für Kinder vor. Die Texte sind vor allem geflüchteten Kindern gewidmet und in mehrere Sprachen übersetzt. Auch während der Lesung wurden einige Passagen der Geschichten auf Arabisch und auf Paschtu (Amtssprache in Afghanistan) gelesen.

„Es war uns enorm wichtig, diese Veranstaltung stattfinden zu lassen“, sagt Stephanie Kötschau ehrenamtliche Beauftragte für Integration, Inklusion und Gleichstellung des Vogelsbergkreises, die gemeinsam mit Antonia Schäfer vom WIR-Projekt die IKW unterstützt. Kooperationspartner der Lesung war die Stadtbücherei mit deren Leiterin Petra Scheuer.

Denn gerade für Kinder hat in der Corona-Zeit so viel nicht stattgefunden. Die Jungen und Mädchen, die bei der Lesung dabei waren, waren so gut drauf und haben hinterher mit Feuereifer gebastelt.“

Im Anschluss an die Lesung bastelten die Kinder Sterne, die zu einer Kette zusammengefügt wurden. „Dadurch sollte gezeigt werden, dass wir Menschen – so individuell wir sind – doch alle zusammengehören“, erklärt Antonia Schäfer.

Die Lesung konnte nicht nur vor Ort miterlebt werden, sondern wurde auch per Live-Stream übertragen: „Wir haben erstmalig eine Veranstaltung live ins Internet übertragen. Wir sind sehr zufrieden damit und wollen das auch für künftige Events beibehalten“, so Kötschau und Schäfer abschließend.