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Vogelsberg vorn bei Solarenergie

12.03.1998 Von: Vogelsbergkreis - Pressestelle - 36339 Lauterbach

Lipphardt: Sonnenenergie und

moderne Heizungstechnik nutzen

 

Heizungsmodernisierung plus Solaranlage wird gefördert

- Vogelsbergkreis ist „Tabellenführer in Hessen“ -

1000 Mark für neuen Kessel und 2000 Mark für Solaranlage

 

VOGELSBERGKREIS ( ). „Investitionen fördern, Aufträge für das Handwerk schaffen, den eigenen Geldbeutel schonen und gleichzeitig die Umwelt entlasten - das alles kann der Bürger bewirken, wenn er sich für modernste Energietechnik beim Heizen und Solartechnologie fürs Warmwasser entscheidet“, meint Landrat Hans-Ulrich Lipphardt in einer Presseveröffentlichung und weist auf ein Förderprogramm des Landes hin. Lipphardt bittet alle Hausbesitzer im Vogelsbergkreis, die moderne Solartechnik nach Kräften zu nutzen.

 

Landrat Lipphardt ist erfreut über die Tatsache, daß durch das Förderprogramm des Landes im Vogelsbergkreis mittlerweile auf 260 Einwohner eine geförderte Solaranlage kommt. Der Vogelsbergkreis ist damit Tabellenführer in Hessen.

 

Das Land Hessen fördert ab sofort den Einbau eines Gas-Brennwertgerätes oder eines Öl-Niedertemperaturkessels in bestehenden Ein-, Zwei- und Dreifamilienhäusern mit einem Zuschuß von pauschal 1.000 DM pro Gebäude. Voraussetzung ist u.a. die Vergabe des Umweltzeichens „Blauer Engel“ an den Heizkessel. Auf diese neue Fördermöglichkeit weist Landrat Lipphardt hin.

 

Der Zuschuß für die Heizungsmodernisierung kann nur in Verbindung mit dem gleichzeitigen Einbau einer Solaranlage zur Brauchwassererwärmung gewährt werden. Hierfür erhält der Bauherr vom Land einen Zuschuß von 20 Prozent der Kosten, bei Einfamilienhäusern maximal 2.000 DM je Anlage, bei Zwei- und Mehrfamilienhäusern maximal 1.000 DM je Wohnung.

 

Die Installation von solarthermischen Anlagen wird nicht nur vom Land Hessen

unterstützt: Fördermittel gewähren auch der Vogelsbergkreis (das Mittelkontingent des Kreises für 1998 ist allerdings bereits ausgeschöpft - „was kein schlechtes Zeichen ist“, so Landrat Lipphardt), die Energieversorgungsunternehmen sowie einige Städte und Gemeinden des Kreises. Diese Zuschüsse sind gesondert zu beantragen und werden unabhängig voneinander ausgezahlt. Es empfiehlt sich also, auch bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung nachzufragen.

 

Nähere Informationen sowie die Antragsformulare für die Förderung des Landes sind erhältlich beim Amt für Arbeit und Umwelt (Wohnungsbauförderung) in Alsfeld,

Telefon 06631/792-52 oder in Lauterbach, Tel. 06641/977-286.