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Ein bisschen Action muss schon sein…

10.09.2020 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Vier Jahrzehnte in der Kreisverwaltung: Landrat Manfred Görig überreicht Hans-Ulrich Merle die Urkunde zum 40-jährigen Dienstjubiläum.

Landrat Manfred Görig gratuliert Hans Ulrich Merle zum 40-jährigen Dienstjubiläum in der Kreisverwaltung

Vom „gefühlten Himmelfahrtskommando“ oder von der „echten Herausforderung“ ist mehrfach die Rede, als Landrat Manfred Görig den beruflichen Lebensweg Hans Ulrich Merles beschreibt. Es versteht sich fast von selbst: „Der normale Bürojob ist nicht Merles Ding, es muss schon ein bisschen Action sein“, weiß der Landrat über den langjährigen Mitarbeiter zu berichten, der sein 40-jähriges Dienstjubiläum in der Kreisverwaltung feiern kann.

Nach Ausbildung und wenigen Monaten in der Finanzabteilung wechselte Merle schon 1984 ins Amt für Soziale Sicherung. Dem Amt blieb er treu, die Aufgaben wechselten. So übernahm der Hattendörfer für einige Jahre die Geschäftsführung der Neuen Arbeit Vogelsberg, von 2014 bis 2020 leitete er das Sachgebiet Flüchtlingswesen. Jetzt ist er als Leiter des Fachdienstes Kommunaler Arbeitsmarkt in der KVA an alte Wirkungsstätte zurückgekehrt, zählt der Landrat die beruflichen Stationen auf.

Was bleibt besonders in Erinnerung nach 40 Berufsjahren? Bei Hans Ulrich Merle ist es unter anderem sein Engagement in der Flüchtlingskrise. „Das Sachgebiet Flüchtlingswesen zu leiten, das war nicht immer einfach, da musste man auch schon einmal hemdsärmlich an die Sache herangehen“, weiß der Landrat. Uli Merle laufe besonders in Drucksituationen zu Höchstform auf, was sich in der Flüchtlingskrise gezeigt habe. Da komme seine hohe Flexibilität zum Tragen. Zur Not stehe Uli Merle auch noch um 23 Uhr auf einem Podium und kämpfe mit seiner rhetorischen Stärke für die Sache. Dazu passt: „Durch seine kreativen Ideen gelingt es ihm, neue und manchmal auch  verwaltungsuntypische Wege zu gehen“, bescheinigt ihm der Landrat.

Auch Hauptamtsleiter Ulrich Schäfer, Rene Lippert, der Leiter des Amtes für Soziale Sicherung, und Frauenbeauftragte Conny Hentz-Döring stellen Merles Engagement heraus, für das der Jubilar übrigens eine ganz einfache Erklärung hat: „Wenn ich nicht brenne, dann geht es nicht.“