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Grebenau wird Teil des hessischen Dorfentwicklungsprogramms

25.08.2020

Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak wünscht den Bürgern im Gründchen ein glückliches Händchen bei all den Projekten im IKEK. (Fotos: Christian Lips/Vogelsbergkreis)

Im Rahmen ihrer Sommertour überreichte Ministerin Priska Hinz den Bescheid im Grebenauer Rathaus

Vogelsbergkreis. Großer Bahnhof im Grebenauer Rathaus: Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) ist im Rahmen ihrer Sommertour durch die ländlichen Regionen Hessens zu Gast und hat einen Bescheid im Gepäck. Grebenau ist in das Dorfentwicklungsprogramm IKEK (Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept) aufgenommen. Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich ein mehrjähriger Prozess, bei dem die Bürger in allen Ortsteilen Projekte auf den Weg bringen können, um die Lebensqualität vor Ort zu verbessern und die Zukunft des Gründchens voranzubringen.

Begrüßt wurde die Ministerin von Erstem Kreisbeigeordneten Dr. Jens Mischak, dem Grebenauer Bürgermeister Lars Wicke (Freie Wähler) und den Fraktionsvorsitzenden der Grebenauer Stadtverordnetenversammlung.

Gute Voraussetzungen habe Grebenau, auch in Zukunft ein lebenswerter Wohnort zu sein, wirbt Bürgermeister Wicke für das Gründchen. Um diese Zukunft aktiv zu gestalten, um Grebenau mit all seinen Ortsteilen weiterzuentwickeln, habe man sich um die Aufnahme in das IKEK beworben – und freue sich umso mehr, dass die Bewerbung erfolgreich war. „Ich freue mich auf eine interessante aber sicher auch besonders arbeitsreiche und intensive Zeit bei der Erstellung des IKEK und eine erfolgreiche Umsetzungsphase der aus dem IKEK entstanden Projekte“, sagt Wicke.

„Ein attraktiver Lebensort – an dem Ältere gerne bleiben und Junge gerne hinziehen wollen“, das solle, sagt Priska Hinz, Ziel des IKEK sein. Orte, an denen Menschen sich treffen, sehen, sprechen und finden können, die sollten durch IKEK geschaffen werden. Orte, an denen junge Menschen bleiben, Perspektiven sehen und motiviert anpacken und zum Bleiben angeregt werden. Dabei gehe es um Infrastruktur, Mobilität, Glasfaserausbau, aber eben auch um Beteiligung der Menschen vor Ort. „Diese Beteiligung in Arbeitsgemeinschaften von Bürgern und Kommunalpolitik trägt den Prozess“, sagt die Ministerin.

Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak (CDU) teilt die Freude der Stadtverordneten in Grebenau. „Eine weitere Kommune aus dem Vogelsbergkreis ist neben Schotten, Lautertal, Grebenhain, Schwalmtal, Kirtorf, Schlitz, Alsfeld und Freiensteinau nun in das Programm aufgenommen worden“, führt Dr. Mischak aus. Zwar komme der Landkreis erst nach der 18-monatigen Planungs- und Sondierungsphase ins Spiel, „trotzdem freuen wir uns sehr auf die spannenden Projekte aus dem Gründchen.“ IKEK sei ein Herzstück für die Entwicklung im ländlichen Raum, allerdings sei neben den monetären Mitteln eines entscheidend: „Der Prozess hat etwas Integratives. Gemeinsam entstehen in den Ortschaften Ideen, werden zusammen entwickelt und hoffentlich schließlich umgesetzt. Dafür wünsche ich den Bürgerinnen und Bürgern des Gründchens viel Glück“, sagt Dr. Mischak abschließend.

 

Bürgermeister Lars Wicke nimmt den Bescheid von Ministerin Priska Hinz entgegen.