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„Gut für Oberhessen“

25.11.2019

Thomas Falk (rechts), stv. Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Oberhessen, Landrat Manfred Görig (2.v.links) und Michael Rüb, Mitglied des Stiftungsvorstandes (Mitte), überreichten die Schecks an: Christiane Enders-Pfeil vom MGH Homberg (links) und Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg als Vertreterin des MGH Romrod (2.v.rechts).

Bürgerstiftung unterstützt Mehrgenerationenhäuser im Vogelsberg mit 7.500 Euro

Vogelsbergkreis. In einem Mehrgenerationenhaus (MGH) begegnen sich Menschen jeder Altersstufe und unterstützen sich gegenseitig. Die Mehrgenerationenhäuser in Schotten, Romrod und Homberg sind Vorbilder, wie sich diese besondere Form des Zusammenlebens organisierten lässt. Für ihre Arbeit erhielten die drei Häuser aus dem Vogelsberg jüngst eine Zuwendungen in Höhe von je 2.500 Euro. Das Geld stammt aus den Erträgen der Bürgerstiftung „Gut für Oberhessen“. Landrat Manfred Görig überreichte gemeinsam mit Thomas Falk, stv. Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Oberhessen, die symbolischen Schecks. Sie wurden dankbar entgegengenommen von der Romroder Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg, dem Schottener Stadtverordnetenvorsteher Hans Dieter Herget sowie von Martina Koch-Lang vom MGH Schotten und Christiane Enders-Pfeil vom MGH Homberg. Das Geld wollen die Einrichtungen in ihre laufenden Projektarbeiten stecken.

Was hinter einem Mehrgenerationenhaus steckt

Mehrgenerationenhäuser schließen eine Lücke, indem sie das Prinzip der Großfamilie in moderner Form neu beleben. Sie verstehen sich als Orte der Begegnung, des Austausches und vor allem der gegenseitigen Unterstützung von Jung und Alt. Die Mehrgenerationenhäuser in Romrod, Homberg und Schotten haben dazu Angebote entwickelt, die genau auf die Bedürfnisse der Bewohner mit einbeziehen.

Förderung eines sozialen Vorbildmodells

„Die Mehrgenerationenhäuser schaffen einen Raum für Menschen jeden Alters und Herkunft. Ihre Angebote bauen Brücken und fördern soziales Engagement von Bürger zu Bürger. Für diese wichtige Arbeit in unserer Region danke ich Ihnen herzlich“, betonte Landrat Manfred Görig. Thomas Falk schloss sich dem Dank an und verwies auf die Vorbildfunktion der Mehrgenerationenhäuser: „Der demographische Wandel ist in aller Munde. Ihre Mehrgenerationenhäuser helfen älteren Menschen nicht zu vereinsamen und bieten Eltern mit Kindern ein großfamiliäres Umfeld.“ Dies sei ein Modell, bei dem es nur Gewinner gäbe

Über die Bürgerstiftung „Gut für Oberhessen“

Die Bürgerstiftung „Gut für Oberhessen“ wurde Ende 2012 gegründet, um wohltätig-orientierten Menschen in der Wetterau und dem Vogelsberg eine Möglichkeit zu geben, sich zu engagieren und konkrete Projekte in der Region zu unterstützen. Das Stiftungsvolumen beläuft sich aktuell auf knapp 2,1 Millionen Euro. Ein Teil der Gelder wurde von Stiftern einem individuellen Stiftungszwecken zugeordnet. Andere Stifter haben der Bürgerstiftung Kapital ohne festgelegten Zweck zur Verfügung gestellt. Die Erträge aus diesem Topf werden jährlich an Projekte in Oberhessen, wie den Mehrgenerationenhäusern, ausgeschüttet. Das Stiftungsvermögen selbst bleibt dauerhaft erhalten, für Stiftungszwecke werden allein die Erträge verwendet.

Wer sich für die Bürgerstiftung interessiert, findet weitere Informationen unter www.buergerstiftung-oberhessen.de. Den direkten Kontakt gibt es für Stiftungs-Interessierte zu René Steinadler unter 06031/86-4857 oder für Förderanträge zu Jessica Mahr im Stiftungsbüro unter 06031/86-3251.

 

 

 

Thomas Falk (rechts), stv. Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Oberhessen, Landrat Manfred Görig (links) und Michael Rüb, Mitglied des Stiftungsvorstandes (2. v. links), überreichten den Scheck an: den Schottener Stadtverordnetenvorsteher Hans-Dieter Herget (2. v. rechts) sowie von Martina Koch-Lang vom MGH Schotten (Mitte).