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Ausstellung zum Thema Organspende zurzeit im Alsfelder Kreisgesundheitsamt

01.07.2002 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Es herrscht erheblicher Mangel

an Transplantations-Organen

Ausstellung zur Organspende im Alsfelder

Gesundheitsamt – Pro Spenderausweis

VOGELSBERGKREIS ( ). Im Jahr 2001 halfen bundesweit 1073 Menschen durch ihre Organspende nach ihrem Tode Patientinnen und Patienten, die auf eine lebensrettende Transplantation warteten. Das ist eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr; dennoch herrscht ein erheblicher Mangel an Transplantaten. 14.000 Menschen stehen auf der Warteliste, aber nur 3.382 Transplantationen konnten durchgeführt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung.

Das Vogelsberger Gesundheitsamt macht auf eine Ausstellung aufmerksam, die im Kreisgesundheitsamt in Alsfeld – während der üblichen Öffnungszeiten – zu sehen ist. Ziel ist es, die Bereitschaft zu erhöhen, mit einem Organspenderausweis eine klare Willensbekundung abzugeben. Nur 12 Prozent aller Bundesbürger besitzen einen Organspenderausweis, obwohl Umfragen zufolge etwa 70 Prozent mit einer Organentnahme nach dem Tode einverstanden wären.

Neben der Arbeit in den Krankenhäusern und Transplantationszentren ist daher die persönliche Entscheidung für die Organspende die entscheidende Voraussetzung dafür, den großen Mangel an Spenderorganen zu verringern. Die Deutsche Gesellschaft für Organspende appelliert an jeden, eine Entscheidung für die Organspende zu treffen. Diesem Appell schließt sich das Kreisgesundheitsamt an. Die so dokumentierte Entscheidung bewahre die Angehörigen im Falle eines plötzlichen Todes eines nahestehenden Menschen davor, eine Entscheidung nach dem mutmaßlichen Willen des Verstorbenen treffen zu müssen.

In beiden Gesundheitsämtern – Alsfeld und Lauterbach – können Fragen zur Organspende gestellt und Organspendeausweise kostenfrei erworben werden. Telefon 06631/792-763 und 06641/977-401. Weitere Ansprechpartner zur Frage der Organspende sind die Interessengemeinschaft Dialyse- und Transplantierte in Hessen sowie die Gemeinschaft der Organtransplantierten e. V.