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Mehrgenerationenhäuser und Tourismuskonzept für Schlitz

17.10.2019

Gleich vier Bewilligungsbescheide überreichten Wirtschaftsdezernent Dr. Jens Mischak und Angelika Boese (Sachgebietsleiterin Dorfentwicklung) an Willy Kreuzer (Mitte): In Schlitz können damit die ersten IKEK-Projekte umgesetzt werden. Foto: Gaby Richter

Für die Stadt Schlitz kann es jetzt losgehen mit der Umsetzung erster Projekte in der Dorfentwicklung: Die Planung für den Umbau zweier städtischer Mietshäuser zu Mehrgenerationen-Wohnanlagen, die Planung für ein Funktionsgebäude am Dorfmuseum in Fraurombach, das Erstellen eines Tourismuskonzepts für die Gesamtkommune sowie die fachliche Begleitung der Dorfentwicklung durch ein Fachbüro - für diese Vorhaben hat Willy Kreuzer die vier Bewilligungsbescheide in Empfang genommen.

Bis Ende 2018 war das sogenannte Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept (IKEK) erstellt worden, das die Grundlage für die Umsetzung der Dorfentwicklung in Schlitz darstellt. Bei dem Dorfentwicklungsprogramm geht es nicht mehr um die Entwicklung und Förderung eines einzelnen Stadtteiles, sondern um die Entwicklung der Kommune als Ganzes. „Wir haben die Stärkung der Kernstadt als Versorgungsmittelpunkt und die Anbindung der Stadtteile, Stichwort: Mobilität und Erreichbarkeit, als Schwerpunktthemen bestimmt“, sagt Kreuzer. „Das sind wichtige Themen, gerade in einer flächenmäßig so großen Kommune wie Schlitz mit ihren vielen Stadtteilen“, pflichtet Mischak bei.

Rund 48 Projektideen mit hoher und mittlerer Priorität seien von Bürgerinnen und Bürgern zusammen mit der Steuerungsgruppe erarbeitet worden, im Mai habe dann die WI-Bank den Startschuss für die Förderphase gegeben: Diese hat jetzt begonnen, und in den nächsten sechs Jahren können öffentliche und private Vorhaben durch Bundes- und Landesmittel gefördert werden.