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Zeit für die Grippeschutzimpfung

10.10.2019

Nur ein kleiner Pieks, aber ein wichtiger: Gesundheitsdezernent Dr. Jens Mischak (re.) geht mit gutem Beispiel voran und lässt sich von Dr. Henrik Reygers gegen Grippe impfen. Foto: Gaby Richter

So langsam naht wieder die kalte Jahreszeit und mit ihr die Gefahr, an einer Grippe zu erkranken. Gesundheitsdezernent Dr. Jens Mischak geht mit gutem Beispiel voran und lässt sich wie jedes Jahr auch heute wieder impfen. „Der kleine Pieks im Oberarm bietet einen wertvollen Schutz vor einer schweren Erkrankung“, appelliert Dr. Henrik Reygers, der kommissarische Leiter des Vogelsberger Gesundheitsamts, „denn die Influenza hat nichts zu tun mit einer Erkältung - die ist zwar unangenehm und auch anstrengend, doch nichts im Vergleich zur Grippe, die zu schweren Komplikationen führen kann.“

Angeraten ist die Grippeschutzimpfung generell für alle Menschen ab 60 Jahre. Auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit chronischen Krankheiten wie Asthma, Diabetes oder einer Herzerkrankung zählen zu den Risikogruppen, ebenso Menschen mit einer Immunschwäche. An eine Impfung denken sollten auch diejenigen, die im Krankenhaus oder im Altersheim arbeiten oder einen Beruf ausüben, bei dem sie viel im Kontakt mit anderen Menschen stehen. Weil auch der Kontakt zu Geflügel gefährlich sein kann, rät Dr. Reygers Geflügelhaltern ebenfalls zur Impfung, genauso wie Reisenden in Richtung Südostasien.

„Eine ganz normale Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage, die echte Grippe hingegen kann einen schweren Verlauf nehmen“, macht Dr. Reygers noch einmal deutlich. Im Nachgang könne es zu einer Lungenentzündung kommen, schlimmstenfalls könne die Influenza sogar zum Tod führen. Jetzt im Oktober und November ist die beste Zeit für eine Impfung, damit sich bis zum Anrollen der ersten Grippewelle der volle Impfschutz entfaltet hat.