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Typhus in Kenia - Gesundheitsamt gibt Tipps für Reisende

25.06.2002 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Wichtig für Kenia-Reisende:

Impfschutz und gute Hygiene

Typhus-Epidemie ausgebrochen – Beratung

bietet das Kreis-Gesundheitsamt

VOGELSBERGKREIS ( ). In einigen Bereichen des beliebten Reiselandes Kenia ist eine Typhusepidemie ausgebrochen. Das Kreis-Gesundheitsamt empfiehlt daher Kenia-Reisenden, einen ausreichenden Typhusimpfschutz aufzubauen. Weiterhin sollte natürlich eine sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene stets eingehalten werden. Eine gute Leitlinie ist das Motto: „Cook it, boil it, peel it or forget it!“ Dies bedeutet, dass Lebensmittel gebraten oder gekocht werden sollen, bzw. es sich um Obst handeln soll, welches schälbar ist. Von anderen Lebensmitteln sollte man lieber Abstand nehmen. Eiswürfel und ähnliches sind daher tabu.

Es wurde bereits erste Todesfälle in Kenia gemeldet. Die dortigen Gesundheitsbehörden leiten zwar derzeit umfangreiche Hygienemaßnahmen ein, insbesondere innerhalb der Wasserversorgung der einheimischen Bevölkerung, die der Infektion mit Typhusbakterien entgegen wirken sollen. Der Erfolg ist jedoch zurzeit fraglich. Die Erkrankungen betreffen gegenwärtig ausschließlich die dortige Bevölkerung. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass auch Reisende in Kenia mit den Typhusbakterien sich infizieren und an Typhus erkranken können.

Die Krankheitsbeschwerden sind – nebst anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen – vor allen Dingen Durchfall, Erbrechen, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und hohes Fieber.

Das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises berät in den Gesundheitsämtern in Alsfeld (Telefon 06631/792-763) und Lauterbach (06641/977-401) bezüglich der Typhusimpfung als auch anderen Reiseimpfungen.