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Zahlen, Daten, Fakten zum Breitbandausbau im Vogelsbergkreis

23.09.2019 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Ministerin Sinemus übergibt Landrat Manfred Görig den Bewilligungsbescheid.

    Gewerbestandorte bekommen einen direkten Glasfaseranschluss (sogenannter FTTH-Ausbau = Fiber-to-the-home).

    Parallel dazu wird die Telekom die Versorgung der örtlichen Kabelverzweiger mittels Vectoringausbau (sogenannter FTTC-Ausbau = Fiber-to-the-curb) ei-genwirtschaftlich realisieren.

 

    Im Vogelsbergkreis gibt es insgesamt rund 500 Kabelverzweiger (KVZ) zur Telefonie- und Internetversorgung.

    Davon sind rund 320 KVZ durch die Telekom ausgebaut. Das bedeutet, von 45.000 Haushalten sind 29.000 Haushalte und Unternehmen bereits „am Netz“.

    Etwa 175 Kabelverzweiger sind bislang noch unversorgt.

    Etwas mehr als 100 dieser KVZ hat sich vor Monaten ein privates Telekom-munikationsunternehmen reservieren lassen.

    Diese Reservierung gilt für ein Jahr.

    An diesen Standorten können BIGO und Telekom derzeit nicht ausbauen, weil ihnen der Zugriff auf die KVZ verwehrt ist.

    Konkret bedeutet das: Die Telekom wird und kann nur dort ausbauen, wo KVZ entweder derzeit noch frei sind oder im Laufe der nächsten Monate wieder frei werden.

    Überall dort, wo das konkurrierende Unternehmen möglicherweise einen ei-genen Ausbau realisieren wird, erfolgt kein paralleler Ausbau durch die Tele-kom. Weder jetzt noch später.

    Der Schwerpunkt der blockierten Kabelverzweiger liegt im mittleren und höhe-ren Vogelsberg.

    Gebaut werden durch die BIGO auf jeden Fall die direkten Glasfaseranschlüsse für Unternehmen, Schulen und, wo es möglich ist, für Rathäuser.

 

    Das Gesamtprojekt der Breitbanderschließung im Vogelsbergkreis ist mit mehr als 22,2 Millionen Euro veranschlagt.

    Bund, Land und EU stellen Fördermittel mit einer Gesamtsumme von 18,1 Mil-lionen Euro zur Verfügung.

    Der Breitbandausbau im Vogelsbergkreis soll bis Ende 2021 fertiggestellt und freigeschaltet sein. Es könnte sein, dass einige wenige Kabelverzweiger noch in den ersten Monaten 2022 aufgerüstet werden.

 

    Inzwischen liegt eine Ausbauplanung vor, die eine Clusterung in 5 Teilab-schnitte vorsieht.

    Der Ausbau startet im Gewerbegebiet Mücke. Die Cluster 1 und 2 sollen parallel gebaut werden im Zeitraum von September 2019 bis August 2020.

    Zum Cluster 1 gehören die Gemeinde Schwalmtal mit allen bislang unversorg-ten Ortsteilen, die Stadt Alsfeld mit den Gewerbestandorten sowie allen bislang unversorgten Stadtteilen, die Stadt Kirtorf mit der Kernstadt und dem Stadtteil Ober-Gleen, sowie mit den zum Ortsnetz 06635 gehörenden Ortschaften Ohmes und Erbenhausen.

    Zum Cluster 2 gehört die Gemeinde Mücke mit ihren Gewerbestandorten und den bislang nicht oder nur teilversorgten Ortsteilen, außer Bernsfeld, das im Zuge des Ortsnetzausbaues Gemünden (06634) versorgt wird.

    Ferner gehört dazu die Stadt Ulrichstein mit allen Stadtteilen und Gewerbe-standorten, die bislang noch nicht ausgebaut sind, und aus der Gemeinde Lautertal der Ortsteil Engelrod.

    Als dritte Gemeinde gehört dazu die Stadt Homberg/Ohm mit allen Stadtteilen und den Gewerbestandorten sowie den Schulen. Der Stadtteil Erbenhausen wird über das Ortsnetz Kirtorf ausgebaut.

    Die Cluster 3 und 4 werden im zweiten Abschnitt ausgebaut, der für den Zeit-raum von August 2020 bis Juli 2021 geplant ist.

    Zum Cluster 3 gehören die Städte Schlitz, Herbstein mit dem Ortsnetz „Stock-hausen“ (06647) und Grebenau mit jeweils allen bislang unversorgten Stadt-teilen und ihren Gewerbestandorten sowie das Kreisjugendheim Landenhau-sen in der Gemeinde Wartenberg.

    Das Cluster 4 setzt sich zusammen aus der Stadt Herbstein ohne die beiden Ortsteile Stockhausen und Schlechtenwegen, die ein eigenes Ortsnetz bilden (siehe Cluster 3), mit allen dortigen Gewerbestandorten und Schulen und aus den Ortsteilen der Gemeinde Lautertal, soweit sie zum Ortsnetz 06643 gehören.

    Weiter gehören dazu die Gemeinden Gemünden, Feldatal und Romrod mit al-len bisher unversorgten Bereichen und Ortsteilen, mit den Gewerbestandorten und Schulen.

    Im dritten Abschnitt soll das fünfte Cluster ausgebaut werden mit der Gemeinde Freiensteinau und allen ihren Ortsteilen, Gewerbestandorten und Schulen sowie mit der Gemeinde Grebenhain und der Stadt Schotten mit allen unver-sorgten Stadtteilen und Gewerbegebieten sowie der Schulen.