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Gelungener Auftakt: "Die besten 100 - Regionalität mit Mehrwert"

23.05.2019 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Wirtschaftsdezernent Dr. Jens Mischak begrüßte die Gäste und freute sich über die große Resonanz. "Bleiben Sie dabei. Lassen Sie uns gemeinsam einen langen Atem haben, um dieses Projekt nachhaltig zu gestalten.“ Fotos: Jennifer Sippel, Vogelsbergkreis

Unter dem Motto „Die besten 100 – Regionalität mit Mehrwert“ ist am Mittwoch, 15. Mai, der Startschuss für ein großes Vermarktungsprojekt im Vogelsbergkreis gestartet. Der Vogelsberger Wirtschaftsdezernent Dr. Jens Mischak begrüßte die Gäste und freute sich über die große Resonanz. Knapp 100 Menschen waren der Einladung des Vogelsbergkreises in die Räumlichkeiten von „Kompass Leben“ in Herbstein gefolgt, darunter zahlreiche Direktvermarkter.

„Es handelt sich um ein Projekt, das mit 197.000 Euro vom Bundesinstitut für Landwirtschaft und Ernährung gefördert wird“, erklärte Mischak. „Hierdurch erhalten wir die Möglichkeit, sowohl online als auch offline eine moderne Vermarktung der im Vogelsbergkreis erzeugten Produkte auf die Beine zu stellen. Wir möchten zudem eine Regionalmarke für regionstypische Produkte – sowohl aus dem Food-, als auch aus dem Non-Food-Bereich - entwickeln sowie ein Netzwerk der Akteure aufbauen.“ Mischak gab zu bedenken: „Dies wird nicht über Nacht umgesetzt werden können, deshalb bitte ich Sie: Bleiben Sie dabei. Lassen Sie uns gemeinsam einen langen Atem haben, um dieses Projekt nachhaltig zu gestalten.“

Herbsteins Bürgermeister Bernhard Ziegler warb in seinem Grußwort dafür, dass die regionalen Produkte besser gefördert werden müssten und lobte das Vorhaben des Vogelsbergkreises. „Der Vogelsberg braucht sich mit seinen Produkten nicht zu verstecken, wir müssen sie aber deutlich mehr bewerben“, mahnte Ziegler.

Lorenz Kock vom Sachgebiet Wirtschaftsförderung des Vogelsbergkreises und Projektleiter erklärte, dass die geplante Regionalmarke zunächst über ein sogenanntes „Co-Branding“ verbreitet werden soll. „Das bedeutet, dass über eine zusätzliche Kennzeichnung der Produkte mit dem Vogelsberg-Logo die Vogelsberger Identität hervorgehoben werden soll“, so Kock.

Die Produkte werden über einen Wettbewerb ermittelt und anschließend von einer Jury bewertet. „Ziel ist es, im Herbst die ersten Produkte mit dem Vogelsberg-Logo zusätzlich zu kennzeichnen.“ Der Wettbewerb wird am 1.Juni 2019 starten. Weitere Informationen dazu gibt es demnächst auf der Internetseite www.vogelsberg.de.

Britta Göbel, Inhaberin der Kreativwerkstatt „LillaLotte“ in Schotten-Busenborn und Joachim Haas, „Zuckerbäcker“ aus Schotten, stellten in einem kurzen Interview einige ihrer Produkte aus den Bereichen Food beziehungsweise Non-Food vor, lobten das geplante Vermarktungsprojekt und erklärten, dass sie auch am Wettbewerb teilnehmen werden.

Im Anschluss wurde in kleineren Gruppen mit reger Beteiligung erarbeitet, welche Food- und Non-Food-Produkte typisch für den Vogelsberg sind und im Projekt nicht fehlen dürfen.

 

Dr. Michael Glatthaar moderierte.

Projektleiter Lorenz Kock bei der Vorstellung der Ergebnisse.

Vulkanbäcker Haas und Britta Göbel "LillaLotte" im Interview zu ihren Produkten.

Engagiertes Brainstorming füllte die Tafeln...