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Gleichstellungsbeauftragte Emmermann unterstützt bundesweite Aktion "Kinder brauchen Kinder"

04.06.2002 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Emmermann unterstützt Aktion

„Kinder brauchen Kinder“

Rollenverständnis in den Familien hat sich gewandelt

VOGELSBERGKREIS ( ). Im Rahmen der zunehmender Diskussion um Ganztagseinrichtungen auch in unserem Kreis macht die Gleichstellungsbeauftragte des Kreisausschusses, Sylke Emmermann, auf die zur Zeit laufende Aktionswoche „Kinder brauchen Kinder“ aufmerksam, die noch bis Samstag bundesweit für die Interessen der Kinder in unserer Gesellschaft sensibilisieren will.

Begleitend zu dieser Aktionswoche hat die Gleichstellungsbeauftragte Informationsmaterial an Betreuungseinrichtungen im Kreis weitergeleitet. Inhaltlich begleitend wird im Rahmen der Kreisbemühungen zur weiteren Fortentwicklung von ganztägigen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen seitens der Gleichstellungsbeauftragten zur Zeit eine Bestandsaufnahme über bestehende Ganztagseinrichtungen vorgenommen. Daraus soll dann ein Konzept über mögliche Verbesserungsformen oder andere, weitere Modellüberlegungen vorgenommen werden.

„Unsere Gesellschaft war in der Vergangenheit und ist auch weiterhin einem großen gesellschaftlichem Wandel unterworfen“, unterstreicht Sylke Emmermann. Es sei eine wichtige Aufgabe, diesem Wandel, mit Informationen und auch mit Aktionen wie „Kinder brauchen Kinder“ verstärkt Rechnung zu tragen. „Rollenverhältnis und Rollenverständnis in der Familie haben sich stark verändert und oft sind es gerade die Kinder, die auch unter einem solch veränderten Wandel in Familien zu leiden haben.“ Manchmal seien es auch gesellschaftliche Zwänge, die Eltern und Alleinerziehende dazu zwingen, Kinder anders als in klassischen Modellen zu erziehen. Weil das so sei, deshalb wertet Emmermann die Aktion „Kinder brauchen Kinder“ als einen ersten Ansatz, um noch mehr Überlegungen im Hinblick auf eine kinderfreundliche Gesellschaft anzustellen.

Auch in unserem ländlichen Heimatkreis gebe es vielfältigste Problemstellungen, die mit fehlenden Betreuungseinrichtungen für Kinder einhergehen. Es werde im Laufe der nächsten Jahre ein Feld sein, das trotz problematischer finanzieller Verhältnisse der Städte und Gemeinden mit sehr hohem Augenmerk versehen beackert werden müsse.

Als Gleichstellungsbeauftragte sei sie in diesem Zusammenhang allen sehr dankbar, die sich mit Fach- und Sachkompetenz auf dem Feld der Kinderbetreuung engagieren, die überall dort aktiv tätig würden, wo es aus den vielfältigsten Gründen von der „Stammfamilie“ so nicht geschafft werden könne.