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Infektionsrisiko Händeschütteln

02.05.2019 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Infektionsschutz Nummer 1: Eine gute Händehygiene. Foto: Gaby Richter, Vogelsbergkreis

Am 5. Mai ist "Tag der Händehygiene"

Unterschiedliche Erreger tummeln sich auf Computertastaturen und Smartphones, gerne auch auf Türgriffen, Taschen, Koffern oder Büchern. Manche von ihnen sind in der Lage dort bis zu 48 Stunden zu überleben. Von dort lassen sie sich gerne von anfassenden Händen mitnehmen und weitertragen - und so gelangen sie dann auch ganz schnell mal ins Gesicht oder in den Mund. Dort angekommen können sie sich dann - egal ob Virus oder Bakterium - ungehemmt vermehren und Krankheiten auslösen.

Ein einfacher Händedruck zur Begrüßung stellt also ein gewisses Infektionsrisiko dar, und zwar ein recht hohes: Rund 80 Prozent aller Infektionskrankheiten werden durch die Hände übertragen. Und das einfachste und beste Gegenmittel heißt Händehygiene - sprich: reichliches Händewaschen und eine gute Händedesinfektion in (Gesundheits-)Einrichtungen. Das Kreisgesundheitsamt macht auf den jährlich stattfindenden „Tag der Händehygiene“ am 5. Mai aufmerksam - dieses Datum wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gewählt, weil es symbolisch für die fünf Finger an jeder Hand steht.

„Die Händehygiene ist die einfachste und zugleich wichtigste Maßnahme, um die Übertragung von Infektionen zu vermeiden. Das ist zugleich ein wichtiger Aspekt im Hinblick auf Patientensicherheit“, stellt Dr. Elisa Stickler, Epidemiologin im Kreisgesundheitsamt fest. Geradezu unverzichtbar ist eine ordentliche Händehygiene natürlich für medizinisches und pflegerisches Personal, das sich eigentlich nach jedem Patientenkontakt die Hände waschen sollte - was in der Praxis allerdings nicht immer so umgesetzt werden kann oder schlicht vergessen wird.