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Deutsches Rotes Kreuz bis 2005 zuständig für die Rettungswachen im Kreis

28.05.2002 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Deutsches Rotes Kreuz bis 2005

zuständig für die Rettungswachen

Beauftragung durch den Kreisausschuss –

Jetzt acht Standorte: Homberg kommt neu hinzu

VOGELSBERGKREIS ( ). Das Deutsche Rote Kreuz bleibt – wie bisher – zuständig für die Rettungswachen im Vogelsbergkreis. Zu den bisher sieben Standorten Lauterbach, Alsfeld, Grebenhain, Nieder-Ohmen, Köddingen, Schlitz und Schotten kommt ab Juni eine Wache in Homberg/Ohm hinzu. Dies hat der Kreisausschuss beschlossen.

Landrat Rudolf Marx teilt mit, das DRK sei in einem Auswahlverfahren bewertet worden. Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit, Qualitätssicherung und die Berücksichtigung der bisher erbrachten Dienstleistungen hätten zu der Entscheidung geführt. „Der Vogelsbergkreis als Träger der bodengebundenen Notfallversorgung beauftragt die DRK Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienst der Kreisverbände Alsfeld und Lauterbach gGmbH mit der Sicherstellung der rettungsdienstlichen Versorgung“ mit Hilfe der genannten acht Standorte für den Zeitraum 1. April 2002 bis 31. Dezember 2005. Eine Kostenbeteiligung des Vogelsbergkreises ist ausgeschlossen.“ So lautet der Beschluss, den der KA zum Thema NEF kürzlich einstimmig gefasst hat. Damit ist für die kommenden dreieinhalb Jahre ausschließlich das DRK sowohl für den Rettungsdienst als auch für die notärztliche Versorgung (Notarzt-Einsatz-Fahrzeuge, NEF) zuständig. Einen zeitlich ebenfalls 2005 endenden Auftrag für die NEF an die DRK-Arbeitsgemeinschaft hatte der Kreisausschuss im Januar dieses Jahres bereits vergeben.

Nach dem Rettungsdienstgesetz hat sich der Landkreis um die „bodengebundene Notfallversorgung“ zu kümmern und kann sich zur Erfüllung dieser Aufgabe der Leistung Dritter bedienen. Zwischen dem Kreis als „gesetzlichem Träger“ und dem „Leistungserbringer“, hier dem DRK, besteht ein öffentlich-rechtliches Vertragsverhältnis. Der Leistungserbringer und die Leistungsträger (das sind die Krankenkassen) legen in eigenständigen Verhandlungen Benutzungsentgelte fest entsprechend den Kosten der rettungsdienstlichen Versorgung.

Die Homberger Wache wird zunächst auf ein Jahr begrenzt. Dann erfolgen detaillierte Auswertungen, die die Verbesserung der Hilfsfristen zeigen sollen. Die Vorgabe des Rettungsdienstgesetzes lautet: Jeder Notfallort soll in acht Minuten Fahrzeit durch einen Rettungswagen erreichbar sein.