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Dr. Mischak lobt Arbeit des Vereins "Schule machen ohne Gewalt" (SMOG) e.V.

21.09.2018 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Viele Jahre war er bereits stabiler Kooperationspartner – jetzt ist der Vogelsbergkreis offiziell Mitglied geworden beim Verein SMOG e.V. (Schule machen ohne Gewalt). Unser Foto zeigt von links Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Jens Mischak (Jugenddezernent), den 1. Vorsitzenden von SMOG, Erwin Maisch, sowie Gerhard Eurich und Werner Köhler (Beisitzer im SMOG-Vorstand). Foto: Erich Ruhl-Bady

Der Vogelsbergkreis hat 20 Jahre bestens kooperiert ... jetzt ist er Mitglied beim Verein SMOG geworden

Mischak: Ein Verein, der exzellente Arbeit leistet

SMOG-Vorsitzender Erwin Maisch im Landratsamt – Der Vogelsbergkreis ist jetzt offiziell Mitglied geworden

„Nach zwei Jahrzehnten ausgezeichneter Zusammenarbeit mit SMOG, sind wir ab sofort – und dies mit großer Überzeugung – offiziell Mitglied dieses Vereins, der eine exzellente Arbeit leistet. SMOG hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Leute ernst zu nehmen, ihre Bedürfnisse zu erkennen, und starke, schützende Impulse zu geben, wertschätzend und gewaltfrei miteinander umzugehen. Das wird offenkundig immer wichtiger.“ Dies sagte Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak, der den ersten Vorsitzenden des Vereins SMOG (Schule machen ohne Gewalt), Erwin Maisch, sowie die Vorstandsmitglieder Werner Köhler und Gerhard Eurich herzlich im Kreishaus begrüßte. Es sei Zeit, so Mischak, dass aus „eingeübter Zusammenarbeit und Unterstützung“ echte Mitgliedschaft werde.

„Cool sein, cool bleiben“ – mit diesem Programm fing es 1998 an, berichtete Erwin Maisch. Die Grundlage für die Vereinsgründung im Jahr 2002 sei im Vogelsbergkreis gelegt worden. Denn Erwin Maisch an der Spitze der Vogelsberger Polizei war gemeinsam mit seinem Polizeikollegen Hasso Hofmann und den Fachleuten im Jugendamt sicher: Eingreifen muss natürlich immer sein, wenn es nötig ist. Aber was ist mit Vorbeugung, mit Prävention – gerade schon bei den Schülern? „Wir waren sicher: da geht was!“, erläuterte Erwin Maisch.

Und es ging was: Mittlerweile kann der rührige Verein mit Sitz in Neuenstein auf 17 sehr unterschiedliche Projekte schauen, die allesamt das Klima des Umgangs miteinander und den Blick auf das Thema positiv beeinflusst haben.

Angst vor Gewalt, dazu zählt auch Mobbing, Drogenbedrohungen und Stärkung des Selbstwertgefühls – das sind die großen Themen, denen sich der ehrenamtlich tätige Verein SMOG widmet. Mit großem Erfolg. Viele junge Leute werden erreicht.

Über ein Dutzend Projekt hat der Verein schon auf die Beine gestellt. Die Titel zeigen die Bandbreite: Faustlos in Kindergärten – Faustlos in Grundschulen – Nicht mit mir! – SMOG-Elternschule – Streitschlichter – Klassenrat – Medienkompetenz – Von der Straße ins Studio – Cool and safe – Familienvorbereitung – Fours – Cool sein, cool bleiben – Anti-Drogen-Konzert – Schutzengel – Buslotsenausbildung …

In den Projekten geht es vor allem um eins: nicht um Theorie. Es geht um neue und stärkende Erfahrungen – auch in gemeinsamen Filmproduktionen, die auf youtube teilweise durch die Decke gehen.

Erwin Maisch stellte insbesondere das SMOG-Filmprojekt „Von der Straße ins Studio“ (VDSIS) heraus. Es ermöglicht belebende und stärkende Selbsterfahrung.

In diesem youtube-Kanal hat zum Beispiel der aktuelle Beitrag „Jungs sind so“– gerade erst seit einem Monat im Netz – bereits 200.000 Aufrufe.

  • Viele Beiträge der SMOG-Produktionen VDSIS haben über einen Millionen Klicks. Der Renner auf youtube ist der VDSIS-Film „Fabien – nur eine Chance“ – mit über 3,3 Millionen Aufrufen (sic!).

„Das ist wirklich beeindruckend und zeigt, dass Verein SMOG auf genau dem richtigen Weg ist“, kommentierte Jugenddezernent Dr. Mischak im Gespräch mit Erwin Maisch.

 

https://www.youtube.com/watch?v=mTZPYT9KYOM

https://www.vonderstrasseinsstudio.com

https://www.smogline.de