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Landrat Marx hatte die Schulleitungen aus 38 Vogelsberger Schulen zu Gast

03.05.2002 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Marx: „Es ist besser miteinander

als übereinander zu reden“

Landrat hatte die Schulleitungen der 38 Schulen

im Kreishaus zu Gast – Dank an Frau Dr. Krause

VOGELSBERGKREIS ( ). Zu einem Gedankenaustausch hatte kürzlich Landrat Rudolf Marx die Schulleiterinnen und Schulleiter der 38 Schulen im Vogelsbergkreis ins Lauterbacher Landratsamt eingeladen. „Es ist besser miteinander als übereinander zu reden“, betonte der Schuldezernent. Marx appellierte an die Schulen, den Dialog zu suchen. Er stehe hierzu zur Verfügung und halte es für den besseren Weg zu kooperieren, als Demonstrationen zu organisieren.

„Ich schätze Ihre wertvolle Arbeit“, betonte Marx im Beisein des Leiters des Staatlichen Schulamtes, Christoph Fellner von Feldegg. Der Leitende Schulamtsdirektor lobte den „stets regen Dialog“ zwischen dem Kreis-Schulverwaltungsamt und dem Staatlichen Schulamt. Den Schulträger und die Schulen eine das gemeinsame Ziel, Deutschland als Bildungsland voranzubringen, hob der Landrat hervor.

In der Runde im Kreishaus bedankte sich der Landrat bei der Schlitzer Direktorin Dr. Ingeborg Krause für „das äußerst umsichtige und einfühlsame Handeln gegenüber Eltern und Schülern sowie die kluge Informationspolitik“ nach dem tragischen Busunfall im März.

In der auf Initiative von Landrat Marx zustande gekommenen Zusammenkunft wies er auf einen Investitionsstau von 100 Millionen Euro hin. Er warb um Verständnis dafür, bei dieser „immensen Herausforderung“ an 42 Schulstandorten, Sanierungen immer nur Schritt für Schritt vornehmen zu können. Schwerpunkte seien gegenwärtig die Max-Eyth-Schule und die Albert-Schweitzer-Schule. Aber: „Es gibt viele Probleme und nicht nur diese beiden Schulen.“

Riesige Probleme habe der Kreis durch „Sünden der Vergangenheit“ zu schultern, nämlich durch die fatalen Folgen der Flachdächer. In der Diskussion ging es auch um die personelle Ausstattung in den Schulsekretariaten, bei denen die Schulleitungen Defizite beklagten. Landrat Marx verwies auf das Defizit im Schulhaushalt, das dieses Jahr etwa 5,7 Millionen Euro betrage. Weitere Themen der Gesprächsrunde waren der Ausbau von Betreuungsangeboten, das Medienkonzept und die Zukunft der Bildstellen. Landrat Marx befürwortet hier klar den Betrieb einer Medienzentrale gemeinsam mit dem Landkreis Gießen.