Kontakt
Sabine Galle-Schäfer, Presse/Kommunikation
Kreisverwaltung des Vogelsbergkreises
Goldhelg 20
36341Lauterbach (Hessen)
Telefax: +49 6641 9775 333

Landrat Marx lobt Arbeit der 179 Feuerwehren im Kreis - Jahresbericht 2001

15.03.2002 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Landrat: Die Menschen wissen,

was sie an den Feuerwehren haben

Lob für Jugendarbeit – Vorbeugender Brandschutz wichtig

VOGELSBERGKREIS ( ). Die Aufgaben und die Verantwortung der Feuerwehren im Vogelsbergkreis werden immer größer. „Bei der Gefahrenabwehr für Mensch, Sachwerte und Umweltschutz, stellen sich die Feuerwehren im Vogelsbergkreis allen Herausforderungen mit hoher Verantwortung“, bewertet Landrat Rudolf Marx die ehrenamtliche Tätigkeit in den 179 Wehren des Kreises im Jahresbericht 2001 der Brandschutz-Abteilung. Die Anerkennung der ehrenamtlichen Tätigkeit sei den Feuerwehren gewiss. Marx: „Die Menschen im Vogelsbergkreis wissen, was sie an den Feuerwehren haben.“

5185 aktive männliche und 475 aktive weibliche Angehörige der Feuerwehren geben die Gewähr dafür, dass zu jeder Tages- und Nachtzeit den Mitmenschen geholfen werden kann. Nicht nur die stete Einsatzbereitschaft zeichnen die Frauen und Männer aus, vielmehr das große Engagement in ihrer Freizeit zu üben, sich aus- und fortzubilden, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Dies verdiene öffentliches Lob, hebt der Landrat hervor. Über 20 Lehrgänge wurden im vergangenen Jahr von über 500 Feuerwehrangehörigen besucht. Das Leistungs- und Motivationsniveau sei hoch, betont Landrat Marx.

1954 Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 17 Jahren sind in 126 Jugendfeuerwehren im Kreisgebiet organisiert. Zahlreiche Veranstaltungen der Jugendfeuerwehren wie Bundesjugendfeuerwehrwettbewerb auf Stadt- und Gemeindeebene sowie auf Kreisebene wurden durchgeführt. Ein besonderer Dank gelte all denen, die sich um die Förderung, die Aus- und Fortbildung der Jugendfeuerwehren bemühten, so Landrat Marx.

Es sei gut, wenn leistungsfähige Feuerwehren im Kreis im Falle eines Brandes helfen. Es sei aber noch besser, wenn im Vorfeld durch Vorbeugung alles unternommen werde, Brände überhaupt zu verhüten bzw. mögliche Gefahren zu vermindern. Der vorbeugende Brandschutz beginne bei der Begutachtung von Bau- und Genehmigungsanträgen und reiche über die Prüfung von Nutzungsänderung bis hin zur Abnahme von Veranstaltungen und Durchführung von Gefahrenverhütungsschauen.

Der vorbeugende Brandschutz erstreckt sich auf alle Maßnahmen zur Verhinderung eines Brandausbruches und Brandausbreitung sowie der Sicherstellung von Rettungswegen. Dazu gehören insbesondere die Festlegung der Brandgefahr, die Unterteilung größerer baulicher Anlagen in Brandabschnitte, die Sicherstellung von Rauch- und Wärmeabzug, die Festlegung und Kennzeichnung von Fluchtwegen und Notausgängen sowie die Installation von Brandmelde- und Alarmeinrichtungen. Ein wichtiger Bestandteil ist die Sicherstellung des Grundschutzes der Löschwasserversorgung. Auch die Unterweisung beim Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen und Geräten sowie die Erstellung von Brandschutzordnungen und Durchführung von Begehungen vor Ort ist ein wichtiger Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Brandschutzerziehung von Kindern und Jugendlichen gerichtet, heißt es im Jahresbericht. Hierzu gab es Veranstaltungen in Schulen und Kindergärten.

2001 wurden im Rahmen von Baugenehmigungsverfahren 234 brandschutztechnische Stellungnahmen und Gutachten sowie 32 Überprüfungen bestehender baulicher Anlagen und eine große Anzahl von Beratungen und Gesprächen zu einzelnen Objekten durchgeführt.