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Landrat Marx: Wir brauchen beides: gute Schulen UND eine gute Verwaltung

14.12.2001 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Marx: Wir brauchen beides – gute

Schulen und eine gute Verwaltung

„35 Millionen Mark für die Schulen sind kein Pappenstiel“

VOGELSBERGKREIS ( ). „Wenn wir im Jahre 2002 insgesamt 35 Millionen Mark für unsere Schulen ausgeben, so ist das kein Pappenstiel.“ Mit dieser Aussage wehrt sich Landrat Rudolf Marx gegen den verschiedentlich erhobenen Vorwurf, wegen der „längst überfälligen“ Landratsamts-Zusammenfassung in Lauterbach sei kein Geld für den erforderlichen Ausbau der Schulen da. „Wir brauchen beides – und wir werden beides realisieren, nämlich eine verbesserte Schulsituation, zum Beispiel in Alsfeld, und eine moderne Verwaltung im Interesse der Bürger.“ Um beide notwendigen Ziele zu erreichen, müsse wegen der Knappheit der Mittel „äußerst pragmatisch“ vorgegangen werden. Einen „Prunkbau“ am Sitz der Kreisverwaltung werde es „selbstverständlich“ nicht geben, unterstreicht Marx.

Natürlich erwarteten die Schulen die Verbesserung ihrer Raumsituation. Dieser Aufgabe stelle sich der Landkreis seit Jahren – und jetzt endlich werde konzeptionell in Alsfeld vorgegangen, damit die Max-Eyth-Schule, die Albert-Schweitzer-Schule und die Haupt- und Realschule ausreichend Räume erhalten. Gleichzeitig müsse darauf hingewiesen werden, dass der Landkreis als Schulträger die Verantwortung für weitere 39 Schulen habe und darüber hinaus für die Bürgerinnen und Bürger auch ein akzeptables Dienstleistungsangebot – auch baulich – vorgehalten werden müsse. „Der Vorschlag einer rein virtuellen Verwaltung, die keiner modernen Räume bedürfe, ist fernab jeder Wirklichkeit“, meint Landrat Marx. Der Zustand des Kreisgesundheitsamtes in Lauterbach beispielsweise sei „erbärmlich“ und müsse deshalb dringend behoben werden. Aus betriebswirtschaftlichen Gründen werde aber nicht mit Millionenaufwand eine Sanierung des maroden Gebäudes vorgenommen, sondern der erste Schritt des Verwaltungsanbaus an der Goldhelg bertreffe genau das Gesundheitsamt.

Die Verteilung der Kreisverwaltung auf 10 Standorte sei für die Bürger eine Zumutung und betriebswirtschaftlich „der blanke Hohn“. Deshalb müsse mit sparsamsten Mitteln eine Zusammenfassung möglichst vieler der 16 Abteilungen an einem Standort erreicht werden. Dies habe er sich gemeinsam mit der Koalition für diese Legislaturperiode vorgenommen und es sei „Zeit, dass endlich eine politische Mehrheit die Kraft und den Mut aufbringt, die Verwaltung endlich bürgernäher zu organisieren“, so Landrat Marx in der Presseerklärung des Landratsamtes. Wichtig sei auch die schon jetzt vorhandene gute EDV-Infrastruktur weiter zu verbessern. Nicht zuletzt deshalb sei auch das Landratsamt in Alsfeld für zwei Millionen Mark saniert und „aufgerüstet worden“, denn an den zwei Standorten Lauterbach und Alsfeld werde nicht gerüttelt, betont Marx.