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Landrat Marx möchte mit Schülern sprechen

10.12.2001 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Landrat bietet Schülern

kurzfristig ein Gespräch an

Marx schreibt an die Schülervertretungen von drei

Alsfelder Schulen – „Die Argumente genau kennen“

VOGELSBERGKREIS ( ). Per Zufall hat Landrat Rudolf Marx davon erfahren, dass die Schülervertretungen für Montag, den 17. Dezember, anlässlich der Kreistagssitzung in Homberg eine Demonstration planen. „Es ist legitim, dass Sie Ihre Meinung kundtun wollen. Es ist aber auch wichtig und aus meiner Sicht unverzichtbar, die Argumente der politisch Verantwortlichen wirklich genau zu kennen und sich nicht nur auf die Interpretationen Dritter zu verlassen“, schreibt der Landrat an die Schülervertretungen der Max-Eyth-Schule, der Albert-Schweitzer-Schule und der Haupt- und Realschule Alsfeld. Hintergrund für die Unzufriedenheit der Schüler ist die Raumsituation in Alsfeld, die sich Marx vorgenommen hat, Stück für Stück – im Rahmen des Finanzierbaren – zu verbessern. Leider habe bisher noch kein Dialog zwischen Schülern und dem Landrat stattgefunden. Daher biete er nun kurzfristig ein Gespräch an.

Seit vielen Monaten werde öffentlich und in der Kreispolitik über den besten, schnellsten und am besten finanzierbaren Weg diskutiert, die Schulraumprobleme – „ich wäre der letzte, der leugnen würde, dass es welche gibt“ (Marx) – an allen drei Alsfelder Schulen, auch was die geeigneten Standorte angeht, Stück für Stück zu beheben. Es sei gut, dass über den besten Weg diskutiert werde. Wichtig sei aber auch, dass die Nutzerinnen und Nutzer – das sind vor allem die Schülerinnen und Schüler – mit denen ins Gespräch kommen, denen die Verantwortung für alle infrage kommenden Maßnahmen obliegt, unterstreicht der Schuldezernent in dem Schreiben.

Verantwortlich für alle 38 Schulen sei der Vogelsbergkreis. Der Kreistag stelle über die Haushaltspläne das Geld zur Verfügung (jährlich etwa 35 Millionen Mark), der Landrat als Schuldezernent setze gemeinsam mit seiner Verwaltung die Maßnahmen dann konkret um. Dies sei eine äußerst komplexe Aufgabe, die er den Schülerinnen und Schülern im Allgemeinen und ganz speziell im Hinblick auf ihre Forderungen und Wünsche gerne einmal im Detail in einem persönlichen Gespräch erläutern möchte.