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Landrat Marx hebt Bedeutung des Jugendhilfeausschusses hervor

07.12.2001 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Marx: Für das Wohl der Kinder und

Jugendlichen zusammenarbeiten

„Erhebliche Bedeutung des Jugendhilfeausschusses“ –

Wolfgang Repp wurde Vorsitzender, Stellvertreter Bodo Kester

VOGELSBERGKREIS ( ). Auf die herausragende Rolle des Jugendhilfeausschusses, der sich kürzlich für die Legislaturperiode 2001 bis 2006 konstituiert hat, macht Landrat Rudolf Marx in einer Presseerklärung der Kreisverwaltung aufmerksam. Anders als die Fachausschüsse des Kreistages ist der Jugendhilfeausschuss mit direkten Exekutivaufgaben befasst. Die Aufgaben des Jugendamtes nämlich – so heißt es im Kinder- und Jugendhilfegesetz – werden nämlich durch den Jugendhilfeausschuss und von der Verwaltung des Jugendamtes wahrgenommen. Daher kommt diesem Gremium in der Einbindung des unverzichtbaren Sachverstandes der unterschiedlichen Träger der Jugendarbeit erhebliche Bedeutung zu, betont Landrat Marx in seiner Eigenschaft als Jugenddezernent. Prägend für die Zusammenarbeit in dem Ausschuss sei das sachorientierte und vertrauensvolle Arbeiten zum Wohle der Kinder und Jugendlichen. Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses ist der SPD-Kreistagsabgeordnete Wolfgang Repp. Sein Stellvertreter ist Bodo Kester, der vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband vorgeschlagen worden war.

Öffentliche Jugendhilfe wird in Deutschland durch die Landkreise bzw. kreisfreien Städte wahrgenommen. Der Jugendhilfeausschuss (JHA) befasst sich mit allen Angelegenheiten der Jugendhilfe, insbesondere mit der Erörterung aktueller Problemlagen junger Menschen und ihrer Familien. Er gibt Anregungen und macht Vorschläge zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe und beschäftigt sich mit der Jugendhilfeplanung sowie mit der Förderung der freien Jugendhilfe.

Der JHA kann zwar nicht die Bereitstellung von Geldern beschließen – das ist originäre Angelegenheit des Kreistages; er hat aber Beschlussrecht im Rahmen dieser bereitgestellten Mittel, wobei ebenfalls die Satzungen und Beschlüsse des Kreistages zu berücksichtigen sind. Der JHA soll vor jeder Beschlussfassung des Kreistages in Fragen der Jugendhilfe gehört werden, und er hat auch das Recht, eigene Anträge an den Kreistag zu richten, erläutert der Jugenddezernent.

Der Jugendhilfeausschuss des Vogelsbergkreises besteht aus 20 stimmberechtigten und 12 beratenden Mitgliedern. Die Amtszeit des JHA ist deckungsgleich mit der Wahlzeit des Kreistages.

Zur Vorbereitung seiner Beschlüsse hat der JHA zwei Fachausschüsse eingerichtet. Der eine Fachausschuss beschäftigt sich mit Jugendhilfeplanung und Jugendhilfeentwicklung. Vorsitzender des Jugendhilfeplan-Fachausschusses wurde Werner Eifert (Sportjugend des Sportkreises Lauterbach). Christa Wachter, vorgeschlagen vom Diakonischen Werk, ist Eiferts Stellvertreterin. Der zweite Fachausschuss ist mit den Themen Erziehungshilfe, Kinderbetreuung und Allgemeine Förderung der Jugendhilfe befasst. Hier wurde Norbert Kelbassa von der evangelischen Kirche zum Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Dieter Nowak (Arbeitsgemeinschaft nach Paragraph 78 des Sozialgesetzbuches VIII).