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Landrat Marx erarbeitet Medienkonzept mit den Schulen

07.12.2001 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Landrat Marx: Wir wollen unsere

Schulen zukunftssicher machen

Verwaltung hat Medienkonzept erarbeitet – Jetzt

Abstimmung mit den Schulen – Hilfe vom Land

VOGELSBERGKREIS ( ). Wenn die erwarteten Gelder des Landes fließen und die Kreisgremien die notwendigen Beschlüsse fassen, möchte Landrat Rudolf Marx als zuständiger Schuldezernent im Bereich neue Medien in den Schulen in den kommenden Jahren die EDV-Ausstattung in den Vogelsberger Schulen „deutlich verbessern“. In den Jahren 2001 bis 2005 sollen jährlich rund 200.000 Euro ausgegeben werden. In diesem Zusammenhang sind gegenwärtig intensive Beratungen zwischen dem Landratsamt, dem Staatlichen Schulamt und allen Schulen über ein Medienkonzept, das langfristig die individuelle Versorgung jeder einzelnen der 38 Schulen im Landkreis sicherstellen soll, in vollem Gange.

Das Land Hessen hat zunächst für die Jahre 2001 bis 2003 jährlich rund 74.000 Euro in dem Programm Schule@Zukunft zugesagt. Marx hofft auf eine Verlängerung auch für die Jahre 2004 und 2005. Voraussetzung für die Verfügbarkeit der Landesmittel ist jedoch, dass der Vogelsbergkreis „einen ganz erheblichen Teil aus Eigenmitteln dazulegt“, nämlich jährlich 106.000 Euro, ab 2003 126.000 Euro. Der Schuldezernent macht keinen Hehl daraus, dass der Landkreis trotz der finanziellen Enge in diesem wichtigen Feld seiner Verantwortung gerecht werden will und geht daher von positiven Voten der Kreisgremien aus. Besonders wichtig ist dem Landrat, sowohl den Kriterien der Landesregierung (Standardisierung) als auch den individuellen Wünschen der Schulen gerecht zu werden – „auch wenn sich gewiss nicht alles verwirklichen lassen wird, was wünschenswert wäre“, unterstreicht der Schuldezernent. Der Kreis als Schulträger ist bereits seit etwa einem Jahr in einem Dialog mit den Schulen über die Kriterien der EDV-Ausstattung. „Das wird gewiss noch ein komplexer Abstimmungsprozess zwischen unserem – mit dem Staatlichen Schulamt abgestimmten – Medienkonzept und dem Bedarf vor Ort. Aber wir werden das einvernehmlich regeln“, gibt sich Marx optimistisch. Das gelte auch für eine notwendige Prioritätenliste der umzusetzenden Maßnahmen.

Wenn das Medienkonzept mit allen Schulen abgestimmt ist, es das Votum des Kreisausschusses und die Zustimmung des Kultusministeriums hat, soll es an die Umsetzung gehen. Dabei steht dann nicht nur die eigentliche Ausstattungsverbesserung auf der Tagesordnung, es geht auch um die Regelung des Supports, also die Betreuung der sensiblen Geräte, vor allem wenn sie in Netzwerken einschließlich Internetnutzung eingebunden sind. Der Landkreis als Schulträger strebt sogenannte „Medienpakete“ an. Geprüft werden auch Leasing-Modelle und die Einbindung privater Sponsoren zur Finanzierung des „Großprojektes“.

Das Programm Schule@Zukunft der Landesregierung sieht auch die Vermittlung und Fortschreibung der Medienkompetenz in allen Phasen der Lehrerfortbildung als wichtigen Bestandteil vor. Das Medienkonzept des Kreises beinhaltet eine genaue Aufschlüsselung der Ausstattung - sowohl quantitativ als auch qualitativ - in allen Schulen. Oberste Priorität in der zeitlichen Umsetzung des Kreis-Konzeptes hat die Vernetzung der Klassen- und Fachräume der Mittel- und Oberstufenschulen, inklusive der Serverinstallation und Internetanbindung.