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Marx: "Gut, dass die Patienten einen Ansprechpartner haben"

25.09.2001 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Landrat ernannte Patientenfürsprecher für vier

Krankenhäuser im Vogelsbergkreis in der neuen Wahlperiode

 

VOGELSBERGKREIS ( ). "Sie sind wichtige Ansprechpartner für die

Patienten im Krankenhaus", sagte Landrat Rudolf Marx anlässlich der

Ernennung der Patientenfürsprecher und deren Stellvertreter im

Lauterbacher Landratsamt. Die acht Bürgerinnen und Bürger erhielten aus

den Händen des Landrats die Urkunden, in denen sie zu Ehrenbeamten des

Landkreises ernannt werden. Marx dankte den acht Patientenfürsprechern

für ihre Bereitschaft, den Mitmenschen ein offenes Ohr zu leihen. "Sie

geben den Patienten ein Stück Sicherheit", betonte der Verwaltungschef.

Die ehrenamtlichen Fürsprecher sind ein wichtiges Bindeglied zwischen

den Patienten und dem Krankenhauspersonal bzw. der

Krankenhausverwaltung.

 

Im Kreiskrankenhaus des Vogelsbergkreises in Alsfeld GmbH bleiben Adolf

Hainbächer und als seine Stellvertreterin Edeltraud Dettmar im Amt. Im

Krankenhaus in Schotten (Krankenhaus Gedern-Schotten gGmbH) vollzieht

Wilhelm Schmidt diese Aufgabe neu, Stellvertreter bleibt Wilhelm

Mettenheimer. Heinrick Kauck und Hermann Muth, der neu ernannt wurde,

sind in der Klinik Oberwald in Grebenhain die Ansprechpartner für die

Patienten. In der Klinik Dr. Walb in Homberg können sich die

Patientinnen und Patienten wie bisher an Annerose Seipp und Karin Mede

wenden.

 

Schon seit 1991 gibt es die ehrenamtliche Funktion des

Patientenfürsprechers im Vogelsbergkreis. Das Hessische

Krankenhausgesetz schreibt vor, dass die Kreistage für die in ihrem

Gebiet vorhandenen nichtkonfessionellen Krankenhäuser und Kliniken

Patientenfürsprecher/Innen zu wählen haben. Diese werden für die Dauer

einer Wahlperiode - nunmehr für die bis 2006 geltende achte

Kreistagsperiode - als Ehrenbeamte ernannt. Nach den Worten von Landrat

Marx geht es um "viel Einfühlsamkeit und den Aufbau eines

Vertrauensverhältnisses". Die Patientenfürsprecher berichteten dem

Landrat, dass die Rückmeldungen der Patienten ganz überwiegend positiv

seien. Nur selten werde Kritik geübt. Es gebe eigene Briefkästen oder

die Möglichkeit, Wünsche und Anregungen für die Patientenfürsprecher

jeweils an der Pforte des Krankenhauses zu hinterlassen. Zwei- bis

viermal im Monat halten die ehrenamtlichen Ansprechpartner Sprechstunden

ab, die vor Ort in den Krankenhäusern bekannt sind.

 

FOTO:

Unser Foto zeigt (von links) die neu ernannten Patientenfürsprecher

Hermann Muth, Wilhelm Mettenheimer, Annerose Seipp, Landrat Rudolf Marx,

Edeltraud Dettmar, Heinrich Kauck und Wilhelm Schmidt. Nicht abgebildet

sind Adolf Hainbächer und Karin Mede.