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"Landrat Marx: Stadt Schlitz erhält 500.000 Euro für Musikakademie"

19.09.2001 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Pressetext

"Eine Entscheidung der Koalition mit

Augenmaß" - Verteilung auf fünf Jahre

 

VOGELSBERGKREIS ( ). "Das ist eine Entscheidung mit Augenmaß, die

CDU, FWG und FDP mit mir gemeinsam getroffen haben, um die regional

außerordentlich bedeutsame Landesmusikakademie in Schlitz von Seiten des

Kreises angemessen finanziell zu unterstützen." Diese Auffassung

vertritt Landrat Rudolf Marx in einer Pressemitteilung.

 

Unter Beachtung der gesamten Haushaltssituation 2002 und der

nachfolgenden Jahre sei ein seriöses Konzept zur Förderung der

Landesmusikakademie erarbeitet worden. Danach wird die Stadt Schlitz für

die Errichtung der Landesmusikakademie die nächsten fünf Jahre jährlich

einen Zuschuss in Höhe von 100.000 EURO aus dem Kreisausgleichsstock

bekommen. Das bedeutet, der Vogelsbergkreis beteiligt sich mit insgesamt

500.000 EURO (978.000 DM), verteilt auf fünf Jahre, an den

Investitionskosten für die Landesmusikakademie. Die Koalitionäre seien

sich darüber einig, dass die Bedeutung der Einrichtung eine Förderung

aus dem Kreisausgleichsstock rechtfertigt. Diese Vorgehensweise habe den

Vorteil, dass der laufende Haushalt des Vogelsbergkreises nicht belastet

werde, betonten die Fraktionsvorsitzenden Dr. Hans Heuser (CDU), Dr.

Bernd Stumpf (FDP) und Friedel Kopp gegenüber dem Landrat. Der

Vogelsbergkreis werde damit, so Landrat Marx, seiner Verantwortung

gerecht, und die Koalition habe eine sachgerechte Entscheidung

getroffen.

 

Nachdem auf Antrag der Kreiskoalition aus CDU, FWG und F.D.P. der

Kreistag des Vogelsbergkreises die Einrichtung der Landesmusikakademie

in Schlitz als eine bedeutende Einrichtung für den Vogelsbergkreis

begrüßt habe, hätten die Koalitionsfraktionen sich mit der Frage

auseinandergesetzt, wie eine finanzielle Förderung dieses Projektes

seitens des Kreises aussehen könne, teilt Landrat Marx mit.

 

Zu Recht hätten CDU, FDP und FWG das Ansinnen der SPD-Kreistagsfraktion

in der letzten Kreistagssitzung zurückgewiesen, einfach pauschal einen

Förderbetrag zur Verfügung zu stellen, ohne über Finanzierung und

haushaltsmäßige Auswirkungen zu beraten. Dies sei eine unseriöse,

populistische Finanzpolitik, die der Landrat und die Kreiskoalition

nicht mittrage.

 

In diesem Zusammenhang weist Landrat Marx auch die Behauptungen der

Kreistagsabgeordneten Hillebrand zurück, die Koalition tue nichts für

die Kultur. Diese pauschale Behauptung sei durch die Realität und die

Haushaltszahlen widerlegt. Im übrigen müsse sich Frau Hillebrand fragen

lassen, warum sie nicht bereits früher als Kreisbeigeordnete sich für

die Landesmusikakademie eingesetzt und beispielsweise die frühere

rot-grüne Regierung in Hessen aufgefordert habe, die Landesmusikakademie

in Schlitz zu errichten. Sie springe jetzt offensichtlich aus rein

populistischen Gründen auf einen fahrenden Zug auf, für dessen

Ingangsetzung sie nichts beigetragen habe.

 

Der Schlitzer Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer, der dem Kreistag und

auch der Koalitionsrunde angehört, begrüßte gegenüber Landrat Marx die

Entscheidung für diese großzügige Bezuschussung der Investitionskosten

für die Errichtung der Landesmusikakademie im Schloss Hallenburg in

Schlitz. Dieser Zuschuss erleichtere der Stadt Schlitz die

Verwirklichung dieses Projektes enorm. Auch im Hinblick auf eher

politisch motivierte Anfragen in der Vergangenheit im Schlitzer

Stadtparlament meinte der Bürgermeister, dass sich Besonnenheit,

Beharrlichkeit und politisches Augenmaß immer besser auszahle als reiner

Aktionismus."

 

VOGELSBERGKREIS ( ). ""Das ist eine Entscheidung mit Augenmaß, die

CDU, FWG und FDP mit mir gemeinsam getroffen haben, um die regional

außerordentlich bedeutsame Landesmusikakademie in Schlitz von Seiten des

Kreises angemessen finanziell zu unterstützen."" Diese Auffassung

vertritt Landrat Rudolf Marx in einer Pressemitteilung.

 

Unter Beachtung der gesamten Haushaltssituation 2002 und der

nachfolgenden Jahre sei ein seriöses Konzept zur Förderung der

Landesmusikakademie erarbeitet worden. Danach wird die Stadt Schlitz für

die Errichtung der Landesmusikakademie die nächsten fünf Jahre jährlich

einen Zuschuss in Höhe von 100.000 EURO aus dem Kreisausgleichsstock

bekommen. Das bedeutet, der Vogelsbergkreis beteiligt sich mit insgesamt

500.000 EURO (978.000 DM), verteilt auf fünf Jahre, an den

Investitionskosten für die Landesmusikakademie. Die Koalitionäre seien

sich darüber einig, dass die Bedeutung der Einrichtung eine Förderung

aus dem Kreisausgleichsstock rechtfertigt. Diese Vorgehensweise habe den

Vorteil, dass der laufende Haushalt des Vogelsbergkreises nicht belastet

werde, betonten die Fraktionsvorsitzenden Dr. Hans Heuser (CDU), Dr.

Bernd Stumpf (FDP) und Friedel Kopp gegenüber dem Landrat. Der

Vogelsbergkreis werde damit, so Landrat Marx, seiner Verantwortung

gerecht, und die Koalition habe eine sachgerechte Entscheidung

getroffen.

 

Nachdem auf Antrag der Kreiskoalition aus CDU, FWG und F.D.P. der

Kreistag des Vogelsbergkreises die Einrichtung der Landesmusikakademie

in Schlitz als eine bedeutende Einrichtung für den Vogelsbergkreis

begrüßt habe, hätten die Koalitionsfraktionen sich mit der Frage

auseinandergesetzt, wie eine finanzielle Förderung dieses Projektes

seitens des Kreises aussehen könne, teilt Landrat Marx mit.

 

Zu Recht hätten CDU, FDP und FWG das Ansinnen der SPD-Kreistagsfraktion

in der letzten Kreistagssitzung zurückgewiesen, einfach pauschal einen

Förderbetrag zur Verfügung zu stellen, ohne über Finanzierung und

haushaltsmäßige Auswirkungen zu beraten. Dies sei eine unseriöse,

populistische Finanzpolitik, die der Landrat und die Kreiskoalition

nicht mittrage.

 

In diesem Zusammenhang weist Landrat Marx auch die Behauptungen der

Kreistagsabgeordneten Hillebrand zurück, die Koalition tue nichts für

die Kultur. Diese pauschale Behauptung sei durch die Realität und die

Haushaltszahlen widerlegt. Im übrigen müsse sich Frau Hillebrand fragen

lassen, warum sie nicht bereits früher als Kreisbeigeordnete sich für

die Landesmusikakademie eingesetzt und beispielsweise die frühere

rot-grüne Regierung in Hessen aufgefordert habe, die Landesmusikakademie

in Schlitz zu errichten. Sie springe jetzt offensichtlich aus rein

populistischen Gründen auf einen fahrenden Zug auf, für dessen

Ingangsetzung sie nichts beigetragen habe.

 

Der Schlitzer Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer, der dem Kreistag und

auch der Koalitionsrunde angehört, begrüßte gegenüber Landrat Marx die

Entscheidung für diese großzügige Bezuschussung der Investitionskosten

für die Errichtung der Landesmusikakademie im Schloss Hallenburg in

Schlitz. Dieser Zuschuss erleichtere der Stadt Schlitz die

Verwirklichung dieses Projektes enorm. Auch im Hinblick auf eher

politisch motivierte Anfragen in der Vergangenheit im Schlitzer

Stadtparlament meinte der Bürgermeister, dass sich Besonnenheit,

Beharrlichkeit und politisches Augenmaß immer besser auszahle als reiner

Aktionismus."