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Landrat Marx ist entsetzt über die Terroranschläge in den USA

12.09.2001 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Info-Telefon des Polizeipräsidiums und des

Auswärtigen Amtes - Schweigeminute um 10 Uhr

 

VOGELSBERGKREIS ( ). Der Vogelsberger Landrat Rudolf Marx ist

entsetzt über die "niederträchtigen Verbrechen jenseits jeder

menschlichen Vorstellungskraft", die am Dienstag vermutlich Tausende von

Menschen in den USA das Leben gekostet haben. Dies sei ein gezielter

Anschlag auf die Wertegemeinschaft des Westens. Sein Mitgefühl gelte

allen Opfern und Angehörigen. Der Angriff auf die Werte der Freiheit und

der Menschenwürde treffe auch die europäischen Partner. Jedem in der

Welt werde deutlich werden, wie stark die Solidarität zwischen Europa

und den USA wirklich sei. Deutschland wisse, wie viel es den Vereinigten

Staaten zu verdanken habe, unterstreicht der Landrat.

 

Landrat Marx weist auf ein Infotelefon des Polizeipräsidiums Osthessen

in Fulda hin. Hierin wird die Bevölkerung über die Sicherheitslage in

den drei Landkreisen Fulda, Vogelsberg und Hersfeld-Rotenburg

informiert. Wie das Präsidium mitteilt, gibt es derzeit keinerlei

Gefährdungserkenntnisse in unserer Region. Die Bevölkerung könne sich

auf die Wachsamkeit und höchste Kompetenz der Polizeikräfte verlassen,

so Landrat Marx. In allen drei Landkreisen ist die Polizeipräsenz

verstärkt worden. Das Infotelefon des Polizeipräsidiums hat die

Telefon-Nummer: 0661 / 105 480.

 

Wer Verwandte, Freunde und Bekannte in den USA hat und sich über ihr

Schicksal informieren will, den verweisen das Polizeipräsidium und der

Landrat auf die nationale Hotline des Auswärtigen Amtes in Berlin. Dort

laufen alle Informationen zentral zusammen. Das Infotelefon in der

Hauptstadt lautet: 01888 / 174 600.

 

Um die Trauer, das Mitgefühl und die Solidarität mit den Menschen in den

USA nach außen zu dokumentieren, ruft Landrat Marx die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Landratsamtes für Donnerstag, 10 Uhr, zu einer

Schweigeminute auf. Er schließt sich damit einem Aufruf des Deutschen

Gewerkschaftsbundes und der Bundesregierung an, in allen Betrieben und

Verwaltungen national die Betroffenheit der Deutschen zu zeigen.