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Vize-Landrat Weber zu Schulen und Haushalt

10.07.2001 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Weber: Eine Herkules-Aufgabe braucht solide Zahlen - "Planungen laufen"

Vize-Landrat äußert sich zu den Aufgaben als Schulträger und zur Haushalts-Konsolidierung

 

VOGELSBERGKREIS ( ). In intensiven Gesprächen mit der Abteilungsleiterin des Amtes für Finanzen, Renate Stiebing, dem Leiter des Hochbauamtes, Ewald Keil, und dem Leiter des Schulverwaltungsamtes, Erich Wahl, hat sich Erster Kreisbeigeordneter Karl Erich Weber als amtierender Landrat über die Haushaltslage und die umfangreichen Aufgaben als Schulträger eingehend informiert. Dabei ist für Weber klar: "Wir müssen den Weg der Haushalts-Konsolidierung weiter beschreiten, wir müssen nicht mehr sondern weniger Schulden machen, damit wir wieder mehr Handlungsspielraum erhalten. Gleichzeitig müssen wir unserer Aufgabe gerade als Schulträger gerecht werden. Denn die Kinder und Jugendlichen sind die Zukunft unseres Landkreises", betont der Vize-Landrat in einer Presseerklärung der Kreisverwaltung.

 

Nach den Worten des Ersten Kreisbeigeordneten wendet der Kreis jährlich rund 35 Millionen Mark für seine Schulen auf - fürs Bauen, für die Bauunterhaltung, für Energie, für Reinigung, für Schülerbeförderung und vieles mehr.

 

Wie groß die Aufgabe gerade bei der Verbesserung der Schulgebäude sei, zeige sich daran, dass in diesen Sommerferien erneut rund 3,7 Millionen Mark, vor allem für die Sanierung von Dächern und Fenstern, ausgegeben würden (wir berichteten). Insgesamt flössen in diesem Jahr knapp fünf Millionen Mark in die Sanierung der Bausubstanz - sieben Millionen Mark gibt der Landkreis für die Schülerbeförderung aus. "Wir sind ein Flächenkreis, und da sind die Herausforderungen durch die Tatsache von 42 Schulstandorten immens", hebt Weber hervor. Der Kreis habe eine Gesamtverantwortung für alle Schulen. "Diese Herkules-Aufgabe braucht solide Zahlen", macht der Erste Kreisbeigeordnete deutlich. Natürlich gebe es - beispielsweise am Standort Alsfeld - besondere Kapazitäts-Probleme. Es seien verlässliche Zahlen notwendig, die gegenwärtig im Detail errechnet werden.

 

Im Schulverwaltungsamt wird derzeit auch der Schulentwicklungsplan, der wesentliche Aussagen über die zu erwartenden Schülerzahlen macht, fortgeschrieben. Grundlage für die Planbarkeit der Raumbedarfszahlen und der entsprechenden Investitionssummen wiederum sei die Berücksichtigung der Schülerzahlen. Diese flössen zuverlässig in die jeweilige aktuellen Planungen von Erweiterungsbauten ein, so auch in Alsfeld. "Die Planungen laufen auf Hochtouren", berichtet Weber. Bei allem müsse dann letztlich die Politik entscheiden, was wirklich finanzierbar sei. Ziel sei, für die Haushaltsberatungen 2002 realistische Zahlen zu präsentieren, die dann letztlich auch die Konsolidierungsabsichten des Kreises nicht durchkreuzten.