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Denkmalbeirat würdigte Willi Weide und Erika Müller

05.07.2001 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Herausragendes Wirken von Willi Weide und Erika Müller

Denkmalbeirat verabschiedete den heimischen Künstler und würdigte die Tätigkeit im Bereich Archäologie

 

VOGELSBERGKREIS ( ). In der jüngsten Sitzung des Kreis-Denkmalbeirats verabschiedete dessen Vorsitzender Dr. Volker Puthz das langjährige Gremiumsmitglied Willi Weide. Er überbrachte Grüße von Landrat Rudolf Marx und des neuen Baudezernent Heinz Geißel. 25 Jahre sei der Künstler "rastlos für Kunst und Denkmalschutz eingetreten", so Dr. Puthz in seiner Laudatio. Die Fachkompetenz Weides sei stets eine Bereicherung für den Beirat gewesen, er habe wesentlich zur Meinungsbildung beigetragen. Weide ist Träger des Alsfelder Kulturpreises und arbeitet unter anderem im Alsfelder Kunstverein und im Arbeitskreis Stadtzeichner mit. Sein künstlerisches Wirken reicht von der Gebrauchsgrafik über die Buchillustration bis zur Herstellung von Mosaiken und Fresken. Seine Arbeiten sind an Schulen, Kirchen und Industrieanlagen in ganz Mittelhessen zu sehen.

 

Urte Kelm, Leiterin der Bauaufsicht - zu der auch der Bereich Denkmalschutz gehört -, würdigte in der Sitzung auch das archäologische Wirken von Beiratsmitglied Erika Müller, die den dritten Preis des Förderpreises für Hessische Heimatgeschichte im Ministerium für Wissenschaft und Kunst erhalten hatte. Erika Müller engagiert sich ganz besonders im Bereich der Vor- und Frühgeschichte des Vogelsbergkreises. "Wir hoffen, dass Sie den Vogelsbergkreis auch künftig durch Ihr Forschungsinteresse unterstützen und die Identität unserer Region durch fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse archäologischer Zusammenhänge sichern helfen", sagte die Bauamtsleiterin, die - wie an Willi Weide - auch an Erika Müller ein Präsent des Landrats überreichte. Die Forscherin hatte in Gemünden-Ehringshausen anhand von Fundstücken eine Siedlung aus der Zeit zwischen 8000 und 5000 vor Christus ausgemacht. Hierfür hatte sie den Preis des Ministeriums erhalten.