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Kinder- und Jugendparlament tagte in Grebenhain

15.06.2001 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Den gegenseitigen Austausch stärken

Sitzung des Kinder- und Jugendparlaments

 

Die Frage nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den verschiedenen Jugendparlamenten und -beiräten auf örtlicher Ebene stand im Mittelpunkt der Sitzung des 5. Kinder- und Jugendparlaments (KJP) des Vogelsbergkreises, die kürzlich in Grebenhain stattfand.

 

Die Sitzung bildete den Abschluss eines dreitägigen Seminars in der Freizeitstätte "Auf dem Schershain" in Grebenhain-Oberwald, besser bekannt als "Berliner Lager".

 

Während des Seminars, an dem auch Vertreterinnen und Vertreter der Jugendparlamente Schlitz und Mücke sowie des Jugendbeirats Kirtorf teilnahmen, hatte man sich neben einem allgemeinen Erfahrungsaustausch intensiv mit den Möglichkeiten einer Zusammenarbeit befasst.

 

Die Ergebnisse der verschiedenen Arbeitsgruppen zu diesem Thema wurden zu Beginn den Abgeordneten vorgestellt. Die folgende Diskussion endete mit dem Beschluss, den Informationsfluss zwischen den einzelnen Parlamenten zu verbessern. Konkrete Maßnahmen sind der Austausch von Sitzungsprotokollen und die gegenseitige Einladung zu Sitzungen, auch sollen verstärkt die Möglichkeiten des Internets zur Weitergabe von Informationen genutzt werden.

 

Auf Grund der guten gemachten Erfahrungen wurde beschlossen, auch in Zukunft Abgeordnete anderer Jugendparlamente und -beiräte, über den Kreis der jetzigen Teilnehmer hinaus, zu den Seminaren des KJP eingeladen werden.

 

Unter dem Tagesordnungspunkt "Berichte aus der laufenden Arbeit" schilderte Christopher Tamm seine Eindrücke vom Hessentag. Am 20.05. hatten Mitglieder der AG "Öffentlichkeitsarbeit" einen Infostand über die Beteiligung Jugendlicher am politischen Geschehen mit betreut. Kritisiert wurde der vor allem der Standplatz. So sei der betreffende Infostand nur zu erreichen gewesen, wenn man in einer Seitenstraße zwischen zwei Panzern auf dem Stand der Bundeswehr hindurch ging. Dies habe dazu geführt, dass sich lediglich eine Handvoll Besucher buchstäblich zum Infostand der Jugendprojekte verirrt habe. Die Standortwahl sage offensichtlich auch etwas über den Stellenwert aus, den die Veranstalter der Beteiligung Jugendlicher beimessen, wurde enttäuscht festgestellt.

 

Weiterhin beabsichtigt das KJP, sich an einer hessenweiten Initiative des Offenbacher Kinder- und Jugendparlaments zu beteiligen, die sich für die Schaffung eines RMV-Jugendtickets einsetzen will.

 

Zum Ende der Sitzung verabschiedete der erste Vorsitzende Micha Stangl die Mücker Abgeordnete Annika Bast, die aus beruflichen Gründen den Vogelsbergkreis verlässt und daher ihr Mandat niederlegte. Als Erinnerung überreichte er ein kleines Präsent.