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Schönfeld begrüßt Entwicklung des Radtourismus

22.02.2001 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Schönfeld: Radtourismus hat

immer größere Bedeutung

Radwanderkarte wird derzeit entwickelt -

Grundlage ist ein Konzept des ADFC

VOGELSBERGKREIS ( ). Die schrittweise Verbesserung der Infrastruktur für Radwanderer und Radtouristen im Vogelsbergkreis wurde auch im Jahr 2000 im Vogelsbergkreis fortgesetzt. Zu einem zentralen Baustein und touristischen Schwerpunkt entwickelt sich dabei der zum 1. Mai 2000 eröffnete Vulkanradweg zwischen Lauterbach, Herbstein und Grebenhain - Hartmannshain, meint der für Wirtschaftsförderung zuständige Dezernent Klaus Schönfeld im Jahresbericht des Amtes für Arbeit und Umwelt. Auf der ehemaligen Bahnstrecke der Oberwaldbahn sei ein Projekt verwirklicht worden, das für Hessen Vorbildcharakter besitze und sich bereits im ersten Jahr zum einem Anziehungspunkt für den Vogelsberg entwickelt habe.

Mehrere Tausend Besucher haben auch das begleitende Angebot genutzt, mit einem der Busse des Vogelsberger-Vulkan-Express die Höhen des Vogelsberges zu erreichen, um dann von dort mit dem Rad sternförmig die begleitenden Routen oder den Vulkanradweg selbst zu erkunden. Die positiven Erfahrungen mit dem Vulkanradweg haben letztendlich auch dazu geführt, dass die Anliegergemeinden des Wetteraukreises intensiv über eine Fortführung des Vulkanradweges bis nach Glauburg - Stockheim diskutieren und entsprechende Beschlüsse gefasst haben. Zu erwarten sei, so Kreisbeigeordneter Schönfeld, dass zumindest bereits erste Bauabschnitte des neuen Radweges im Jahr 2001 fertiggestellt werden. Als Zeichen der überörtlichen Bedeutung des Vulkanradweges ist ein Teilstück mittlerweile zum Hessischen Fernradweg R 7 umgewidmet geworden.

Ein zentrale Forderung und Notwendigkeit für die Verbesserung der Radinfrastruktur im Vogelsbergkreis ist nach Auffassung von Schönfeld die Herausgabe einer Radwanderkarte. Es ist für die Region Gießen/Wetterau/Vogelsberg beabsichtigt, eine abgestimmte Radwegekarte herauszugeben.

Im Sommer 2000 wurden die ersten Gespräche mit einem renommierten Verlagshaus über die Herstellung und den Vertrieb einer Radwanderkarte geführt. Nach den jetzigen Planungen soll die fertige Karte im Format 1:50.000 rechtzeitig zu Beginn der Radsaison 2002 vorliegen. Das Jahr 2001 soll dazu genutzt werden, mit den Städten und Gemeinden geeignete Routen auszuweisen und auf ihre Nutzungsmöglichkeit zu überprüfen. Grundlage für die Festlegung der Routen ist dabei ein Konzept des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), Landesverbandes Hessen, das der Kreis in Auftrag gegeben hatte.