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Kirche, Kreis und Stadt Alsfeld starten Projekt Schulnahe Jugendarbeit

22.01.2001 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Marx: Wir nehmen unsere Rolle

als Jugendhilfeträger sehr ernst

Kirche startet in Alsfeld Projekt "Schulnahe

Jugendarbeit" gemeinsam mit Kreis und Stadt

VOGELSBERGKREIS ( ). "Die Vertragsparteien sind sich darüber einig, dass für das Schulzentrum Alsfeld eine schulnahe Jugendarbeit zu leisten ist, die über ein niedrigschwelliges Angebot verfügt und auf Kooperation und Vernetzung mit den Schulen, dem Jugendzentrum und den Beratungsstellen angelegt ist." Das steht im Paragraphen eins des Vertrages, den vor wenigen Tagen Präses Horst Schopbach, Dekanin Renate Weber für die evangelische Kirche, Landrat Rudolf Marx und Bürgermeister Herbert Diestelmann im Kreishaus in Lauterbach unterzeichnet haben.

Die Jugendhilfeplanung des Kreises hatte für Alsfeld klaren Handlungsbedarf aufgezeigt. Für den Landrat ist wichtig: "Wir nehmen unsere Rolle als Träger der Jugendhilfe sehr ernst." Die nachhaltige Aufgabe einer schulnahen Jugendarbeit gemeinsam zu schultern und auf den Zeitraum von fünf Jahren abzusichern, wie dies bereits in Schotten vereinbart sei (wir berichteten), zeige den richtigen Weg.

Grundlage des Vorhabens ist ein von Dekanats-Jugendreferent Norbert Kelbassar entwickeltes Konzept. Träger wird ab 1. Februar das Evangelische Dekanat sein. Der Kreis und die Stadt Alsfeld beteiligen sich in den kommenden fünf Jahren mit maximal 40.000 Mark pro Jahr an dem Projekt. Zwei Drittel von diesem Betrag trägt der Kreis, ein Drittel die Stadt.

Landrat Rudolf Marx freut sich sehr über die gelungene Zusammenarbeit. Er hält es für gut, die Kirche hier mit ihrer Kompetenz als Partner zu haben. Präses Horst Schopbach seinerseits dankte für die Mitverantwortung von Stadt und Kreis. Schulnahe Sozialarbeit sei für die Kirche ein ganz wichtiges Anliegen. Schopbach hält es für sinnvoll, dass das Projekt und die in ihm arbeitenden Fachleute Planungssicherheit durch die Festlegung auf fünf Jahre erhalten haben. Dekanin Renate Weber sprach während der Vertragsunterzeichnung von einer "guten Kooperation, die ein vernetztes Arbeiten zum Wohl der jungen Menschen" ermögliche.

Bürgermeister Herbert Diestelmann sieht in dem Gemeinschaftsprojekt eine "sinnvolle Ergänzung der städtischen Jugendarbeit". Diestelmann betrachtet es als "Auftrag für ein Mittelzentrum, sich um die Schüler, die ja aus der ganzen Region kommen, zu kümmern". Er bot der Kirche als Träger die Koordination und Kooperation mit der Stadtjugendarbeit an.