Kontakt
Sabine Galle-Schäfer, Presse/Kommunikation
Kreisverwaltung des Vogelsbergkreises
Goldhelg 20
36341Lauterbach (Hessen)
Telefax: +49 6641 9775 333

Welche Strukturen braucht ein offener Austausch auf Augenhöhe? | Gut besuchte zweite Sozialraumkonferenz der Jugendhilfe im Planungsraum Nord

16.11.2016 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Andrea Arnold und Florian Hill moderierten die zweite Sozialraumkonferenz der Jugendhilfe im Planungsraum Nord in Romrod. Foto: Jugendamt

„Welche Strukturen brauche ich für einen offenen Austausch auf Augenhöhe?“ „Welche Ressourcen und Angebote gibt es bereits im Sozialraum und welche davon habe ich schon genutzt?“ Diesen Fragestellungen gingen rund 50 Profis von freien Jugendhilfeträgern, dem Staatlichen Schulamt, umliegender Schulen und Kindertagesstätten, Kirchen, Kommunalverwaltungen und dem Jugendamt nach. Sie alle hatten sich zur zweiten Sozialraumkonferenz Nord in Romrod getroffen. Zu diesem Planungsraum der Jugendhilfe zählen Alsfeld, Romrod, Feldatal, Schwalmtal und Grebenau.

Vertreter des Oikos Sozialzentrums Alsfeld, der Jugendhilfeeinrichtung Haus Wildgänse Schwalmtal, des Allgemeinen Sozialen Dienstes des Jugendamtes und der schulbezogenen Jugendsozialarbeit beim Evangelischen Dekanat Alsfeld hatten das Treffen inhaltlich vorbereitet. Die Moderatoren Andrea Arnold und Florian Hill gaben zunächst noch einmal eine kurze Einführung in die Thematik Sozialraumorientierung und hoben dabei die gemeinsame Haltung sowie ein gemeinsames Fallverständnis aller Akteure als entscheidende Grundvoraussetzungen sozialräumlichen Arbeitens hervor. „Der Veränderungsprozess der Jugendhilfe  im Vogelsbergkreis hat nun mächtig an Fahrt aufgenommen.“ Mit diesen Worten begrüßte stellvertretender Jugendamtsleiter Helmut Benner das Fachpublikum und unterstrich die Notwendigkeit solcher Zusammenkünfte zur Vernetzung der regionalen Akteure und zur Identifizierung von Ressourcen.

Den eingangs genannten Fragen gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in mehreren Kleingruppen nach und leiteten daraus ihre Erwartungen und Wünsche ab – ganz oben auf der Prioritätenliste: Transparenz über Möglichkeiten und Grenzen der unterschiedlichen Organisationen, konsequentes Weiterarbeiten an gemeinsamer Haltung, Möglichkeit zu anonymen Fallbesprechungen zwischen Jugendamt, Schule oder Kindergarten, praktische Fallübung an Runden Tischen, Öffnen der Erziehungskonferenzen des Jugendamtes.

Mit diesen konkreten Aufträgen und Anregungen wird sich die kommende Sozialraumkonferenz am 21. März 2017 um 18 Uhr (Ort wird noch bekanntgegeben) weiter beschäftigen und verbindliche Vereinbarungen anstreben.