Kontakt
Sabine Galle-Schäfer, Presse/Kommunikation
Kreisverwaltung des Vogelsbergkreises
Goldhelg 20
36341Lauterbach (Hessen)
Telefax: +49 6641 9775 333

Tiergesundheitsaufseher Werner Schröder in Ruhestand verabschiedet – Wieder mehr Zeit für die Landwirtschaft

31.08.2016 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Werner Schröder (Mitte) wurde von Amtsleiterin Dr. Maria Dolderer-Litmeyer und Landrat Manfred Görig mit den besten Wünschen in den Ruhestand verabschiedet. Foto: Gaby Richter

Als selbstständiger Landwirt kam der Schottener 1979 zum damals staatlichen Veterinäramt und arbeitete dort nebenamtlich als Fleischkontrolleur – zuletzt war Werner Schröder vollzeitbeschäftigter Tiergesundheitsaufseher und hauptamtlicher Fleischkontrolleur beim heutigen Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz. Jetzt wurde er mit einer kleinen Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet und wird sich dann wieder vermehrt dem landwirtschaftlichen Betrieb widmen können, den er inzwischen dem Sohn übertragen hat. Landrat Manfred Görig verabschiedete ihn mit herzlichem Dank und den besten Wünschen in den neuen Lebensabschnitt und ließ noch einmal die Stationen des Arbeitslebens von Werner Schröder Revue passieren.

Der geprüfte Landwirt sowie Fleisch- und Trichinenbeschauer war beim Städtischen Fleischhygieneamt in Frankfurt, dann am Schlachthof Fulda und leitete danach die Trichinenuntersuchungsstelle in Schotten-Eichelsachsen. Als Tiergesundheitsaufseher im Bereich Tierschutz und Tierseuchenbekämpfung war er für den Bezirk Lauterbach, Schlitz und Wartenberg zuständig. Er habe als Praktiker immer schnell eine gute Ebene mit den zu Kontrollierenden gefunden. Ein besonderes Lob erteilte Amtsleiterin Dr. Maria Dolderer-Litmeyer dem scheidenden Mitarbeiter für seine Bereitschaft, „mit 57 Jahren noch die einjährige Fortbildung zum Tiergesundheitsaufseher zu absolvieren – damit haben wir Sie damals überfallen und Sie haben das ganz toll gemeistert“. Sie erinnerte an gemeinsame Sonderschichten wegen der Trichinenuntersuchungen an Wochenenden und dankte für seine stets besonnene und ausgleichende Art – man spüre schon jetzt eine Leere nach seinem Weggang. Ihren besten Wünschen für den Ruhestand schlossen sich Kolleginnen und Kollegen, der Personalrat sowie die Frauenbeauftragte an.