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Höheres Wohngeld ab Januar

29.12.2000 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Höheres Wohngeld für viele

Wohngeldempfänger im nächsten Jahr

Änderung des Wohngeldgesetzes tritt am 1. Januar in Kraft

VOGELSBERGKREIS ( ). Zum 1. Januar tritt eine umfassende Änderung des Wohngeldrechts in Kraft, die für die Mehrheit der Wohngeldempfänger ein deutlich höheres Wohngeld zur Folge hat. Darauf macht Landrat Rudolf Marx aufmerksam. Die zehnte Wohngeldnovelle hat zum Ziel, das Wohngeld an die Mieten- und Einkommensentwicklung seit 1990 anzupassen. Nach Angaben von Marx rechnet der Gesetzgeber damit, dass sich die Zahl der Wohngeldempfänger um etwa 30 Prozent erhöhen wird. Unter anderem werden größere Haushalte wie Familien mit Kindern stärker gefördert. Da bei Vorliegen der Voraussetzungen ein Rechtsanspruch auf Wohngeld besteht, rät der Landrat gerade einkommensschwächeren Familien, einen Wohngeldantrag zu stellen. Die Leistung setzt immer am Ersten des Monats ein, in dem der Antrag bei der Wohngeldstelle bzw. den Stadt- oder Gemeindeverwaltungen eingegangen ist.

Wohngeld wird als Mietzuschuss für den Mieter von Wohnraum oder als Lastenzuschuss für den Eigentümer eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung gezahlt und in der Regel für ein Jahr bewilligt. Ob jemand Wohngeld in Anspruch nehmen kann und - wenn ja - in welcher Höhe, das hängt ab von der Zahl der zum Haushalt gehörenden Familienmitglieder, der Höhe des Gesamteinkommens und der Höhe der zuschussfähigen Miete bzw. Belastung.

Nach Angaben von Landrat Marx erhalten Familien, die bereits Wohngeld beziehen, nicht automatisch ein höheres Wohngeld. Sie müssen einen Erhöhungsantrag stellen. Der hiervon betroffene Personenkreis wird deshalb rechtzeitig von der Wohngeldstelle angeschrieben.

In diesem Zusammenhang bittet der Landrat bereits jetzt die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, sollte es aufgrund der zu erwartenden Antragseingänge zu Verzögerungen bei der Antragsbearbeitung kommen.

Für weitergehende Informationen und die Anforderung der Antragsunterlagen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohngeldstellen in Alsfeld und Lauterbach gerne zur Verfügung. Sie sind zu erreichen unter Telefon 06631/792-855/ 856/ 857 für Alsfeld oder 06641/977-284/ 285/ 286 für Lauterbach.