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Gemeinsam für mehr Familienfreundlichkeit

06.07.2016 Von: Servicestelle Lokale Bündnisse für Familien

Manfred Weber (Handwerkskammer Wiesbaden) arbeitet seit vielen Jahren aktiv mit im Vogelsberger Familienbündnis, und zwar im Handlungsfeld Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Foto: Uli Geis

Manfred Weber vom Lokalen Bündnis für Familie Vogelsbergkreis unterstützt seit fünf Jahren als Mentor die Initiative „Lokale Bündnisse für Familie" des Bundesfamilienministeriums

Anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Mentorennetzwerks trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von Lokalen Bündnissen für Familie in Frankfurt

Manfred Weber von der Handwerkskammer Wiesbaden hat am Treffen der Bündnis-Mentorinnen und -mentoren in Frankfurt a.M. teilgenommen. Zu dem Treffen hatte das Bundesfamilienministerium eingeladen. Weber ist einer von rund 30 erfahrenen Bündnisakteurinnen und -akteuren, die andere Lokale Bündnisse beim Aufbau und der Weiterentwicklung ihrer Arbeit unterstützen. Das Mentorenprogramm der Initiative „Lokale Bündnisse für Familie" besteht seit fünf Jahren. Auf der Agenda des Treffens stand das Thema „Digitalisierung als Chance für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf". Manfred Weber arbeitet seit vielen Jahren sehr engagiert mit Vogelsberger Bündnis für Familie.

Das Mentorennetzwerk wurde 2011 ins Leben gerufen und besteht aus rund 30 Bündnisexpertinnen und -experten aus ganz Deutschland. Manfred Weber und die anderen Mentorinnen und Mentoren beraten und begleiten ehrenamtlich andere Bündnisakteurinnen und -akteure beim Aufbau und der Weiterentwicklung eines Lokalen Bündnisses für Familie sowie bei Fragen zu Kooperationen. Sie verfügen selber über langjährige Erfahrung in der Bündnisarbeit und geben dieses Wissen an andere weiter, zum Beispiel indem sie Strategieworkshops moderieren oder bei Veranstaltungen anderer Bündnisse referieren. Das Angebot der Mentorinnen und Mentoren stärkt die Vernetzung und standortübergreifende Zusammenarbeit im Rahmen der Initiative „Lokale Bündnisse für Familie" und wird von den Lokalen Bündnissen vielfach nachgefragt.

„Ich freue mich über den intensiven Austausch im Mentorennetzwerk und die Möglichkeit, unser Wissen an andere Bündnisse weiterzugeben.", sagt Manfred Weber, der in Wetzlar als stv. Leiter der Geschäftsstelle Mittelhessen der Handwerkskammer Wiesbaden tätig ist. „In den fünf Jahren meiner Mentorentätigkeit ist sehr deutlich geworden, dass die Bündnisse eine hervorragende Plattform für die Wirtschaft sind, insbesondere wenn es um geeignete Rahmenbedingungen für die Betriebe und damit auch um mehr Lebensqualität für die Beschäftigten geht. Und da das Berufs- und Familienleben in den kommenden Jahren vor große Herausforderungen gestellt werden wird, kommt in unserem Bündnis im Vogelsbergkreis derzeit der „Partnerschaftlichkeit bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf" eine besondere Bedeutung zu. Wir möchten bei der Umsetzung dieses von vielen Müttern und Vätern favorisierten Lebensmodells ein kompetenter und verlässlicher Partner sein."

Die Mentorinnen und Mentoren werden von der Servicestelle der bundesweiten Initiative „Lokale Bündnisse für Familie" in Berlin eng begleitet und fachlich unterstützt. In regelmäßigen Seminaren qualifizieren sie sich weiter und tauschen sich zu aktuellen familienpolitischen Themen aus. So stand bei dem Treffen zum fünfjährigen Bestehen das Thema „Digitalisierung als Chance für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf" im Mittelpunkt. In mobilen Arbeitsformen wie Home-Office, die durch die Digitalisierung der Arbeitswelt möglich werden, liegt ein großes Potenzial für die „NEUE Vereinbarkeit", auf die sich Politik, Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften 2015 in einem Memorandum verständigt haben.

Hintergrund

Die Initiative „Lokale Bündnisse für Familie" wurde Anfang 2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen. Ein Lokales Bündnis für Familie ist der Zusammenschluss verschiedener gesellschaftlicher Gruppen sowie Akteurinnen und Akteure mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort durch konkrete Projekte zu verbessern und somit bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen.

Derzeit engagieren sich rund 19.000 Akteurinnen und Akteure, darunter circa 7.900 Unternehmen, in etwa 8.000 Projekten. Rund 650 Lokale Bündnisse sind in der Initiative bereits aktiv (Stand Mai 2016). Das Bundesfamilienministerium hat eine Servicestelle eingerichtet, die den Aufbau und die Weiterentwicklung der Lokalen Bündnisse bundesweit koordiniert und unterstützt. Die Initiative „Lokale Bündnisse für Familie" wird im Rahmen des Programms „Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten" durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Europäischen Sozialfonds gefördert.