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Marx: Abriss schafft Grundlage für Verwaltung aus einem Guss

21.12.2000 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Marx: Abriss schafft Grundlage

für Verwaltung aus einem Guss

Kosteneinsparungen und mehr Bürgernähe angestrebt -

"Nach 15 Jahren passiert endlich etwas mit den Döll-Hallen"

VOGELSBERGKREIS ( ). "Vor fast 15 Jahren hat der Kreis das Gelände der

ehemaligen Mützenfabrik Döll in Lauterbach gekauft, um am Goldhelg die gesamte Lauterbacher Kreisverwaltung an einem Standort zu konzentrieren. Jetzt endlich werden Nägel mit Köpfen gemacht." So kommentiert Landrat Rudolf Marx den Beginn der Abrissarbeiten an den Döll-Hallen neben dem Hauptgebäude des Kreishauses. Die Unterbringung der Lauterbacher Kreisbehörden an sieben Standorten sei betriebswirtschaftlich nicht länger verantwortbar, zumal mehrere Gebäude in der Bahnhofstraße in einem "schlimmen Zustand" seien.

Marx könne es nicht verantworten, in die Sanierung maroder Gebäude Millionen von Mark zu stecken, wenn es eine vernünftige Perspektive der Zusammenfassung an einem zentralen Ort gebe. "Der nun begonnene Abriss schafft die planerische Grundlage für eine Verwaltung aus einem Guss und sichert die Substanz für die weiteren Schritte, die noch zu entscheiden sind." Die darüber hinaus gehende Möglichkeit der Erweiterung des Geländes durch den Ankauf des jetzigen Telekom-Areals an der Gartenstraße - hierüber wird gegenwärtig verhandelt - schaffe einen weiteren Schub nach vorn, auch was die Schaffung zusätzlicher Parkflächen angehe. Nicht zuletzt stehe das ganze Projekt natürlich unter der Devise "Kürzere Wege für die Bürger" und "Bessere Abläufe in der Verwaltung". Eines stellt der Landrat unmissverständlich klar: "Das Projekt der Konzentration in Lauterbach stellt die Existenz des Landratsamtes Alsfeld in keinem Punkt in Frage." Zum Beleg verweist Marx auf die Tatsache, dass am Landratsamt Alsfeld in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Mark zur Sanierung und Sicherung investiert worden seien.

1,7 Millionen Mark hatte der Kreistag im November im Rahmen des Nachtrags beschlossen, die dazu dienen sollen, die Gebäudesubstanz auf dem Lauterbacher Döll-Gelände so weit wie möglich zu sichern. Denn es soll nicht alles neu gebaut werden, soviel ist im Konzept des Landrates bereits sicher. Mit dem Geld werden nun die umfassende Detailplanung, der Teilabriss sowie die Sicherung der Gebäudesubstanz bezahlt. Die Genehmigungsplanung für den Bereich der Döll-Hallen sieht einen Um- und Ausbau des größten Teils der vorhandenen Baukonstruktion vor.

Das Gesundheitsamt wird die erste Fachabteilung sein, die von der Bahnhofstraße an den Goldhelg zieht. Die Raumplanung ist weitgehend abgeschlossen. Der nun begonnene Abriss dient vor allem dazu, die Einrichtung der Baustelle für die erforderlichen Arbeiten auf dem Baugelände zu ermöglichen.