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Bewusstsein schaffen für eigene Stärken - Individualpsychologin Petra Zentgraf machte Mut

11.03.2016 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Referentin Petra Zentgraf (li.) sprach den Frauen Mut zu, ihr Leben selbstbewusst und selbstbestimmt zu leben. Cornelia Krömmelbein (Mitte), Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, hatte zu der Frauenveranstaltung eingeladen. Fotos: Vogelsbergkreis.

Fit für ein selbstbewusstes und erfolgreiches Frauenleben

Gut besucht war die Vortragsveranstaltung mit der Individualpsychologin Petra Zentgraf in Lauterbach am vergangenen Donnerstag. Cornelia Krömmelbein, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, begrüßte die Gäste im Sitzungssaal des Landratsamtes und freute sich über das große Interesse an dem ausgewählten Vortragsthema. Es ging darum, Frauen zu ermutigen, sich etwas zuzutrauen und ihr Leben selbstbewusst und selbstbestimmt zu leben. Sie hatte die Frauenveranstaltung im Rahmen der Frauenwoche gemeinsam mit dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V. – Büro F – organisiert.

Im Spannungsfeld zwischen Karriere, eigenen Bedürfnissen und Kindererziehung fühlen sich Frauen oft überfordert. Sie wollen es allen recht machen und bleiben dabei oft selbst auf der Strecke. Schuldgefühle, Vorwürfe, Druck, im schlimmsten Fall Krankheit, sind die Folgen, wenn es nicht gelingt, die Wirklichkeit mit dem, was Frau selbst möchte, zu vereinbaren. Wie es gelingt, eigene Wünsche und die Erwartungen anderer unter einen Hut zu bringen und ein zufriedenes Leben zu führen, darüber sprach Petra Zentgraf in der zweistündigen Veranstaltung.

Zentgraf, die als Individualpsychologische Beraterin und Encouraging-Trainerin eine Praxis in Petersberg bei Fulda betreibt, gelang es die Frauen aktiv einzubeziehen und zum Austausch und zur Reflexion anzuregen. Frauen sollen sich Fragen stellen, um eigene Stärken zu erkennen und zu benennen. Wichtig sei es sich bewusst zu machen, welche Glaubenssätze das Handeln der Frauen bestimmt und ob diese Glaubenssätze zu dem eigenen Leben wirklich passen. Zentgraf ermutigte die Frauen, ihre Lebenssituation positiv in den Blick zu nehmen, Wertehaltungen zu hinterfragen, sich die eigenen Ressourcen bewusst zu machen und realistische Ziele und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Am Ende des Vortrags stand die Erkenntnis, dass Frau dann ein glückliches und zufriedenes Leben führen kann, wenn es ihr gelingt, ihre Lebenssaufgaben in ein harmonisches Gleichgewicht zu bringen. Liebe, Arbeit, Gemeinschaft, Umgang mit sich selbst, Sinn benannte sie dabei als die wesentliche Indikatoren. Zentgraf ermutigte die anwesenden Frauen, sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen, denn in der Stille könnten die inneren Kraftquellen am ehesten wieder aufgebaut werden. „Es sind die kleinen Schritte, die etwas ändern“, unterstrich Zentgraf am Ende ihrer Mut machenden Ausführungen.

Das Fazit der Teilnehmerinnen war dann auch durchweg sehr positiv. Es war ein erkenntnisreicher und lohnender Vortrag, der den Frauen neue Sichtweisen auf das eigene Leben eröffnet hat.

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