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Pflegestützpunkt: "gut vernetzt für individuelle Lösungen"

15.12.2015 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Fünf Jahre erfolgreiche neutrale und individuelle Beratung im Pflegestützpunkt Vogelsbergkreis (v. l.): Sabine Leskien, Axel Russ (AOK Hessen), Landrat Manfred Görig, Monique Abel und Hans Dieter Herget. Foto: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis

Seit fünf Jahren erfolgreiche neutrale Beratung im Landratsamt

„Von der guten Zusammenarbeit beider Träger profitieren letztlich die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen. Wir sind sehr froh, dass wir hier eine Lücke im Beratungsangebot schließen konnten und mit Sabine Leskien auf Seiten der AOK sowie Monique Abel beim Vogelsbergkreis zwei kompetente Mitarbeiterinnen für alle Fragen rund ums Thema Pflege haben.“ Landrat Manfred Görig lobte anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Pflegestützpunkts Vogelsbergkreis das wichtige Beratungsangebot im Vogelsbergkreis.  

Träger des Pflegestützpunktes sind neben der Kreisverwaltung die hessischen Pflegekassen und in deren Auftrag die AOK Hessen. Für Axel Russ, Leiter der Pflegeberatung bei der AOK, „hat sich die Einrichtung des Pflegestützpunkts zu 100 Prozent gelohnt“. Der Stützpunkt im Vogelsbergkreis ging 2010 als einer der ersten an den Start, inzwischen gebe es hessenweit schon 24 Pflegestützpunkte. Die beiden Mitarbeiterinnen sind für vielerlei Fragen kompetente und vor allen Dingen neutral beratende Ansprechpartnerinnen. Ob Informationen zu Pflegestufen, zu Hilfsmitteln oder gar nötig gewordenen Umbaumaßnahmen in der Wohnung – für pflegende Angehörige und Pflegebedürftige gibt es dort Antworten mit dem Ziel, dass Pflegebedürftige möglichst lange im gewohnten Umfeld leben können.  

Für dieses Ziel arbeiten Monique Abel und Sabine Leskien gut vernetzt, kennen alle Hilfsangebote und Möglichkeiten im Kreis, um für den konkreten Fall die individuelle Lösung zu finden. „Das reicht bis hin zur Koordination von Hilfsangeboten und der Vernetzung von professioneller und ehrenamtlicher Hilfe“, erklärte Monique Abel. Die Beratung ist für alle Ratsuchenden kostenfrei, in vielen Fällen finden die Gespräche auch direkt in der häuslichen Umgebung der Ratsuchenden statt. Von knapp 500 Erstkontakten in 2011 sei die Zahl auf inzwischen 700 im Jahr 2015 gestiegen, hinzu kommen viele Folgeberatungen, weil die Menschen teilweise über mehrere Jahre in Kontakt mit dem Pflegestützpunkt stehen.