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Treffen der Pflegestützpunkte Mittelhessen: Kompetente Lotsen im Pflegedschungel

24.11.2015 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Mitglieder der Pflegestützpunkte aus den Kreisen Main-Kinzig, Hochtaunus, Wetterau, Gießen, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg, Fulda und Vogelsberg trafen sich zum fachlichen Austausch im Lauterbacher Landratsamt. Foto: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis

Neutrale Beratungsstellen sind überall gut etabliert

„Bei uns im Vogelsbergkreis ist der Pflegestützpunkt im Laufe der Jahre eine feste Institution geworden. In Monique Abel und Sabine Leskien finden die Ratsuchenden kompetente Ansprechpartnerinnen, die sie durch den Pflegedschungel führen.“ Hans Dieter Herget, Sachgebietsleiter im Amt für Soziale Sicherung, begrüßte die Gäste aus den mittelhessischen Pflegestützpunkten zu ihrem Arbeitstreffen im Lauterbacher Landratsamt. Die neutrale Beratung der Pflegestützpunkte existiere nun schon seit fünf Jahren und komme im Vogelsberg wie auch hessenweit bei den Ratsuchenden gut an. So bewertet Landrat Manfred Görig den Service in der Kreisverwaltung.  

Die Pflegestützpunkte (PSP) der Regionalgruppe Mitte treffen sich seit 2011 regelmäßig zum fachlichen Austausch. Zu dieser Regionalgruppe gehören die Kreise Main-Kinzig, Hochtaunus, Wetterau, Gießen, Lahn-Dill-Kreis, Limburg-Weilburg, Fulda und der Vogelsbergkreis. In den Arbeitstreffen geht es darum, die weitere Entwicklung der Pflegestützpunkte hessenweit einheitlich zu gestalten. Schwerpunkt war diesmal das Thema „Schulden im Alter“. Dazu brachte Hans Dieter Herget interessante Zahlen und Aspekte aus seiner Arbeit in der Schuldnerberatungsstelle in die Diskussion ein.  

Anschließend stand der Austausch zu den Aktivitäten der einzelnen Pflegestützpunkte auf der Tagesordnung. Ratsuchende kommen mit ganz unterschiedlichen Fragen zu den Gesprächen: Sie möchten beispielsweise Informationen zur Pflegeeinstufung, über Leistungen für Demenzkranke, zur Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege und Wohnraumberatung. Dabei können Pflegebedürftige wie Ratsuchende von bestehenden regionalen Netzwerkstrukturen profitieren. Deshalb gehören der Austausch über ambulante und stationäre Versorgungsstrukturen wie auch die ehrenamtlichen Hilfsangebote und deren Einbindung zu den täglichen Aufgaben eines Pflegestützpunkts.