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Alle vier Notunterkünfte jetzt unter DRK-Regie

24.11.2015 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Übergabe der Aufgabe von Landrat Manfred Görig an DRK-Geschäftsführer Christian Betz (Kreisverbände Gießen und Marburg). Das Foto zeigt von links Michael Jahnel (Katastrophenschutzbehörde des Vogelsbergkreises), Siegfried Simon (Leiter des Kreisordnungsamts), Dr. Sven Holland (Sachgebietsleiter), Manfred Görig, Christian Betz sowie Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes. Foto: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis

Landrat Görig übergab die Verantwortung in Homberg und Mücke an den DRK-Geschäftsführer Christian Betz

Seit Montag, 23. November, werden alle vier Flüchtlings-Notunterkünfte im Vogelsbergkreis – in Lauterbach, Alsfeld, Homberg und Mücke – aufgrund einer Beauftragung durch das Land Hessen vom Deutschen Roten Kreuz hauptamtlich geführt. In Lauterbach und Alsfeld wird seit einer Woche die Aufgabe vom DRK Kreisverband Fulda, in Mücke und Homberg seit 23. November vom DRK der Kreisverbände Gießen und Marburg übernommen.

Landrat Manfred Görig dankte in Homberg und Mücke dem DRK-Geschäftsführer Christian Betz für die Übernahme dieser komplexen und verantwortungsvollen Aufgabe. Görig übergab symbolisch seinen Zutrittsausweis symbolisch an das DRK.  

Görig dankte erneut für die „kraftvolle und zuverlässige Unterstützung der zeitweise bis zu 400 ehrenamtlichen Kräfte von DRK, THW, Bergwacht und Feuerwehr“ - ohne die die Aufgabe der Flüchtlingsunterbringung nicht bewältigt werden könnte. Sein Dank galt auch der  Professionalität der Dolmetscher, er hob die wertvolle Unterstützung durch die Bundeswehr hervor und auch die vielen Hilfen aus der Bevölkerung.  

Sein Dank galt auch dem Koordinationsstab in seiner Verwaltung unter Führung von Dr. Sven Holland, dessen Arbeit von über 50 Mitarbeitern unterstützt worden war. Der Landrat hatte am 9. Oktober die Anweisung vom Innenminister erhalten, binnen drei Tagen Notunterkünfte für 1000 Flüchtlinge bereit zu stellen.  

Mit weiteren 1000 Flüchtlingen rechnet man im Landkreis in den nächsten Wochen. Die Belegung weiterer Turnhalle für Notunterkünfte ist nicht vorgesehen, so Landrat Görig. Die Vorbereitungen für mögliche Liegenschaften sind im Gange.  

An allen vier Standorten wurden in den vergangenen drei Wochen sämtliche Aufgaben – von der Einsatzleitung vor Ort bis zum Sanitätsdienst – Schritt für Schritt von den ehrenamtlichen Kräften und den Mitarbeitern der Kreisverwaltung in die Hände des hauptamtlichen DRK gelegt. Sowohl Landrat Görig als auch die Geschäftsführer des DRK Fulda und Gießen/Marburg sprachen von einer sehr guten Kooperation.

Landrat Manfred Görig übergibt symbolisch seinen Zutrittsausweis an den DRK-Geschäftsführer Christian Betz. Foto: Pressestelle Vogelsbergkreis

Flüchtlings-Notunterkunft in Mücke: Seit 23. November unter der Regie des Deutschen Roten Kreuzes. Landrat Manfred Görig hob die hohe Fachkompetenz des DRK hervor, die letztlich zur Beauftragung durch das Land geführt hatte. Foto: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis