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Flüchtlings-Notunterkünfte in Lauterbach und Alsfeld jetzt unter DRK-Regie

16.11.2015 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Übergabe der Aufgabe von Landrat Manfred Görig an DRK-Geschäftsführer Christoph Schwab in Alsfeld an der Großsporthalle. Das Foto zeigt von links Manfred Hasemann (Geschäftsführer DRK Kreisverband Alsfeld), Landrat Manfred Görig, DRK-Geschäftsführer Christoph Schwab (Fulda), DRK-Koordinator Christian Erwin (Fulda) und DRK-Geschäftsführer Ralf Dickel (Kreisverband Lauterbach). Foto: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis

In einer Woche sollen auch Mücke und Homberg vom DRK übernommen werden

Am Montag, 16. November, hat der Kreisverband Fulda des Deutschen Roten Kreuzes die Flüchtlings-Notunterkünfte in Alsfeld und Lauterbach übernommen und führt nun mit hauptamtlichen Kräften beide Einrichtungen. Die Übernahme der Unterkünfte in Mücke und Homberg durch den DRK-Kreisverband Gießen-Marburg ist für Montag, den 23. November vorgesehen.

„Das bringt wirklich eine wesentliche Entlastung", sagte Landrat Manfred Görig (SPD), als er seinen Zutrittsausweis symbolisch an den DRK-Geschäftsführer Christoph Schwab überreichte. Görig dankte erneut für die „immense Unterstützung der zeitweise bis zu 400 ehrenamtlichen Kräfte", für die Professionalität der Dolmetscher, für die Hilfe durch die Bundeswehr, für die vielen Hilfen aus der Bevölkerung, „ohne die die Aufgabe der Flüchtlingsunterbringung gar nicht bewältigt werden könnte".

Sein Dank galt auch dem Koordinationsstab in seiner Verwaltung unter Führung von Dr. Sven Holland, dessen Arbeit von über 50 Mitarbeitern unterstützt worden war. Der Landrat hatte am 9. Oktober die Anweisung vom Innenminister erhalten, binnen drei Tagen Notunterkünfte für 1000 Flüchtlinge bereit zu stellen.

Mit weiteren 1000 Flüchtlingen rechnet man im Landkreis in etwa drei Wochen. Die Belegung weiterer Turnhalle für Notunterkünfte ist nicht vorgesehen, so Landrat Görig. Die Vorbereitungen für mögliche Liegenschaften sind bereits im Gange.

Zurzeit sind – über die 950 regulären im Vogelsbergkreis wohnenden Asylbewerber hinaus – rund 700 Flüchtlinge in Notunterkünften untergebracht: 150 in Alsfeld, 200 in Lauterbach, 230 in Homberg und 110 in Mücke.

In Alsfeld und Lauterbach wurden in den vergangenen zwei Wochen sämtliche Aufgaben – von der Einsatzleitung vor Ort bis zum Sanitätsdienst – Schritt für Schritt von den ehrenamtlichen Kräften und den Mitarbeitern der Kreisverwaltung in die Hände des hauptamtlichen DRK gelegt. Sowohl Landrat Görig als auch Geschäftsführer Schwab sprachen von einer sehr guten Kooperation.

Die HESSENSCHAU berichtete am Montag, 16. November 2015:
(Start des Beitrags bei 10:00 min.)

http://hessenschau.de/tv-sendung/video-7176.html

Übergabe der Aufgabe an das DRK Fulda am Standort Wascherde in Lauterbach. Bis Montag war Berthold Habermehl (links) mit der Einsatzleitung befasst. Jetzt die geht diese tägliche Aufgabe an Kevin Höfner (rechts) vom DRK Kreisverband Fulda über. Des Weiteren auf dem Foto (von rechts): DRK-Geschäftsführer Christoph Schwab (Fulda), Landrat Manfred Görig, DRK-Flüchtlingshilfe-Koordinator Christian Erwin und Dolmetscher. Foto: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis

Großes Medieninteresse. Die Hessenschau berichtete.