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„Der Vulkan singt“: Johannes Brahms „Ein Deutsches Requiem“

16.10.2015 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Landrat Görig lädt herzlich ein: 70 Sängerinnen und Sänger haben gemeinsam geprobt – Dank an Mitwirkende und Sponsoren – Kartenvorverkauf hat begonnen

„Als Schirmherr dieses großen Projekts freue ich mich schon auf das Abschlusskonzert, für das 70 begeisterte Sängerinnen und Sänger aus den Landkreisen Wetterau und Vogelsberg mit großem Enthusiasmus viele Probenstunden absolviert haben.“ Landrat Manfred Görig weist darauf hin, dass der Kartenvorverkauf begonnen hat und sich alle Liebhaber der Chormusik rechtzeitig ihre Karten für das Abschlusskonzert in Nidda sichern sollten.

Die Sängerinnen und Sänger, zu denen auch engagierte Freunde von „Der Vulkan singt“ aus über 100km Entfernung gehören, fiebern dem Wochenende mit dem Abschlusskonzert entgegen und befinden sich gerade in der ganz intensiven Probenphase. Gemeinsam mit dem Chorleiter Willi Becker aus Bad Ems werden sie „Ein Deutsches Requiem“ von Johannes Brahms zur Aufführung bringen.

Die Kammerphilharmonie Bad Nauheim übernimmt bei dem Konzert den Orchesterpart. Neben der eigenen Sinfoniekonzert-Reihe musiziert die Kammerphilharmonie zunehmend bei kirchenmusikalischen Aufführungen der großen Kantoreien in Frankfurt, Rhein-Main, Wetterau und im Vogelsbergkreis. Die zumeist professionellen Musikerinnen und Musiker haben bereits mit den vielfältigsten Projekten  eine ungewöhnliche Palette an Stilrichtungen mit großem Erfolg dargeboten.

Mit Anica Pfeiffer-Prasse aus Ober-Schmitten und Christian Maria Schmidt aus München konnten zwei hervorragende Solisten verpflichtet werden. An der Orgel wird Dekanatskantor Kiwon Lee zu hören sein.

„Ein Deutsches Requiem“  zählt seit seiner ersten vollständigen Aufführung 1868 im Bremer Dom unbestritten zu den Schlüsselwerken der Oratoriengeschichte. Der Rang des Werks resultiert nicht nur aus seiner ungewöhnlich dichten musikalischen Struktur, sondern auch aus der originären Textidee: Brahms selbst hat Kernsprüche aus dem Alten wie Neuen Testament so ausgewählt, dass die Leitgedanken "Trauer" und "Trost" sinnfällig aufeinander bezogen werden. Er stellt dabei den Chor, die Stimme der Gemeinschaft, ins Zentrum seiner überkonfessionellen Totenfeier.

Das diesjährige Konzert der Reihe “Der Vulkan singt” möchte dieses große Werk in der Version mit Orgel – die Brahms als optionale Unterstützung des Klangs an einigen Stellen vorgesehen hat – wieder in Erinnerung bringen. Eine große Herausforderung, der sich der Dirigent und die Musikerinnen und Musiker des Projektes gerne stellen möchten.

Die Aufführung findet am Samstag, den 7. November um 19.30 Uhr in der katholischen Kirche Liebfrauen in Nidda statt.

Die Workshopreihe „Der Vulkan singt“ wurde seit 1999 von den Sängerbünden in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung durchgeführt. 2007 war das Projekt in der Landesmusikakademie in Schlitz ein großer Erfolg. Seit dem Jahr 2009 veranstaltet der Förderverein „Der Vulkan singt“ e.V. in Zusammen-arbeit mit ansässigen Sängerbünden aus Vogelsberg und Wetterau  und der Kreisverwaltung die Work-shopreihe. Landrat Manfred Görig ist außerordentlich dankbar für die Bereitschaft regionaler Spon-soren, das große Projekt „stemmen zu helfen“, besonderen Dank richtet er an die OVAG AG für die finanzielle Unterstützung.

Informationen und Kartenvorverkauf:

Organisationsleiterin Sabine Spahn
Am Eichacker 10, 36304 Alsfeld-Altenburg, Telefon 0171 363 5745

oder per Mail: der-vulkan-singt(at)web.de

Vorverkaufsstellen gibt es weiterhin in Schotten, Nidda und Bad-Salzhausen

Vorverkaufsstellen in Schotten:

Bürgerbüro Stadt Schotten, Telefon (06044) 66-0,
Tourist-Information Schotten im Gelben Haus, Telefon (06044) 66-51,
Elkes Buchladen, Telefon (06044) 3995,

Gemeindebüro Evang. Kirchengemeinde Schotten, Telefon (06044) 961411 oder – 951815 – Kartentelefon (06044)961415 – E-Mail: musikmomente(at)dekanat-schotten.de

Vorverkaufsstellen Nidda und Bad Salzhausen:

Evang. Gemeindebüro Nidda, Telefon:06043 - 2397

Kath. Gemeindebüro Nidda, Telefon: 06043 - 2279

Buchhandlung „dienaumanns“, Telefon: 06043 2377

Stadtverwaltung Nidda, Telefon: 06043 80060

Kur- und Touristik-Info Bad Salzhausen Telefon: 06043 9633-10

 

Biografien:

Dirigent Willi Becker – auf internationalen Bühnen zu Hause

studierte als Stipendiat des Landes Rheinland-Pfalz Chor- und Orchesterleitung an der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz, und später Schulmusik, Musikwissenschaft, Sport, Pädagogik und  Psychologie an der Universität Koblenz. Von 1985 bis 1995 war er Gesamtleiter des Landesjugendchores Rheinland-Pfalz, anschließend künstlerischer Leiter für den Vokalbereich in der Landesmusikakademie. Seit Februar 1999 ist Willi Becker Koordinator für Musikveranstaltungen im Kultursommer Rheinland-Pfalz, so auch künstlerischer Leiter von EUROPA CANTAT 2006 in Mainz.

Die Arbeit u.a. mit Eric Ericson, Robert Sund, Robert Shaw, Frieder Bernius und Bob Chilcott hat seine Auffassung von zeitgemäßer Chorarbeit geprägt. Konzertreisen führten ihn und seine Ensembles durch Europa, Russland, die USA und Südamerika. Willi Becker erhält Einladungen von in- und ausländischen Chorverbänden als Dozent, Juror und Chorleiter zu Singwochen, Workshops, Festivals und Chor-Wettbewerben.

Mit „Der Vulkan singt“ hat er bereits erfolgreich verschiedene Projekte realisiert, darunter im Jahr 2013 „Vom Dunkel ins Licht“ mit unterschiedlichen geistlichen Werken und 2009 Josef Haydns „Die

Schöpfung“, bei der ebenfalls die Kammerphilharmonie Bad Nauheim musizierte.

 

Anica Pfeiffer-Prasse, Ober-Schmitten

studierte an der Justus-Liebig Universität Gießen Lehramt an Grundschulen mit dem Hauptfach Musik und dem Hauptinstrument Gesang. Im Rahmen ihres Studiums und darüber hinaus erhielt sie eine klassische Gesangsausbildung.

Seit 2011 unterrichtet sie an der Grundschule in Schotten. Neben der schulischen Tätigkeit leitet sie einen Kinderchor, einen gemischten Chor, betreut Chöre unterschiedlichster Art in stimmbildnerischen Projekten, erteilt Fortbildungen im Bereich der Kinderchorleitung und ist als Chorleiterin in unterschiedlichen Kinderchorprojekten tätig. In ihrer Freizeit singt sie in projektorientierten Kammer-chören. Ihre solistischen Aktivitäten reichen neben der Mitgestaltung von Liederabenden über Solokantaten zu Oratorienpartien und Messevertonungen.

 

Christian Maria Schmidt, München

wurde 1958 in Regensburg geboren. Seine Stimme entdeckte er zusammen mit der Liebe für die Musik beim häuslichen Musizieren und im Kirchenchor. Dem Abitur folgten musikalische Studien an der Staatlichen Hochschule für Musik in München mit Abschlüssen in den Fächern Schulmusik (LA Gymnasium), Sologesang, Operndarstellung sowie Lied- und Oratoriengesang.

Heute kann sich der "gleichermaßen zu metallischer Härte wie zu sanfter Voluminosität fähige Bass" an einer reichen und langjährigen internationalen Konzert- und Lehrtätigkeit erfreuen. Dazu gehören Konzerte von San Francisco bis Taipei. Bald vierzig CD-Einspielungen - viele und die wichtigsten davon mit den Singphonikern – dokumentieren seine musikalische Qualität wie stilistische Breite. Als langjähriger Gast reüssierte Christian Maria Schmidt am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz. Mit musikalischen Partnern wie Berno Scharpf oder Markus Poschner verwirklichte er zahlreiche Liedprojekte.