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Marx: Entlastung für Mittelstufe in Alsfeld in Sicht

16.11.2000 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Marx: Entlastung für die Alsfelder

Mittelstufe jetzt in greifbarer Nähe

Kreisausschuss billigt Kaufvertrag zum

Erwerb des Grünewald-Geländes

VOGELSBERGKREIS ( ). Nach der Grundsatz-Entscheidung des Kreistages im Juni und der Beschlussfassung zum Nachtragshaushalt ist nun mit dem Votum des Kreisausschusses, das Grünewald-Gelände in Alsfeld für 1,4 Millionen Mark zu kaufen, "alles auf einem guten, pragmatischen Weg, die Mitttelstufe des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in der Schillerstraße zu erweitern", so Landrat Rudolf Marx nach der Sitzung des KA. Dieser vom Kreistag vorgegebene Weg - das höchste Gremium im Kreis hatte die Schulbauprioritätenliste entsprechend geändert - werde zu einer deutlichen Entlastung der angespannten Raumsituation in Alsfeld führen, unterstreicht der Landrat.

Mit dem Kaufvertrag führt der Kreisausschuss einen Beschluss des Kreistages vom 5. Juni 2000 aus, der den Ankauf beschlossen hatte. Ein Darlehen bei der Landesregierung wurde beantragt. Die haushaltstechnische Voraussetzung wurde mit dem Beschluss zum Nachtragshaushalt 2000 geschaffen, für den der Kreistag am 6. November grünes Licht gegeben hatte. Im Jahr 2001 wird eine genaue Kostenplanung für die Erweiterung des Mittelstufengebäudes der Albert-Schweitzer-Schule durchgeführt, erläutert der Landrat, der auch darauf hinweist, dass der Regierungspräsident noch seine Zustimmung zum Kauf des Grundstücks geben muss.

Nach der langen Debatte um eine notwendige Erweiterung sowohl des Gymnasiums als auch der Haupt- und Realschule, zwischenzeitlich war auch das BGS-Gelände für das Gymnasium im Gespräch - habe sich mit der Möglichkeit der Nutzung des Grünewald-Geländes eine neue, sachgerechte und finanziell tragbare Variante ergeben, die eine Zusammenballung vermeide und gleichzeitig viele Entlastungseffekte schaffe. Es sei der Wille der Koalition aus CDU und SPD, den Erweiterungsbau der Albert-Schweitzer-Schule nicht in der Krebsbach vorzunehmen und die Mittelstufe des Gymnasiums in der Schillerstraße so zu erweitern, dass alle Mittelstufenklassen hier Platz finden. Auch die Haupt- und Realschule soll auf eigenem Areal erweitert werden. So hat es dann auch der Kreisausschuss im Mai diesen Jahres beschlossen. Eine klare Standortentscheidung ist nach Auffassung von Landrat Marx mit der Änderung der Schulbauprioritätenliste durch den Kreistag am 6. Juni diesen Jahres gefallen. Daran werde er sich halten.