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Geopark am Hessentag in Hofgeismar: Positive Bilanz

10.06.2015 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Welcher Stein gehört nicht in die Vogelsberger Sammlung? Daniel Korb erklärt die Besonderheiten. Fotos: Geopark.

Projekt in öffentlicher Wahrnehmung deutlich gestärkt

Wie heißt der höchste Gipfel im Vogelsberg? Wie nennt man einen Vulkanausbruch auch? Welches Erlebniszentrum soll in Schotten entstehen? Diese und andere Fragen hatten die Besucher, vorwiegend Familien mit Kindern, am Stand des Geoparks in Hofgeismar anlässlich des Hessentages zu beantworten. Neben den kniffligen Fragen gab es die Möglichkeit Buttons mit dem Logo des Geoparks zu bemalen oder sich im Gesteins-Memory mit den Erwachsenen zu messen.  

Eine sehr zufriedene Bilanz zogen Geschäftsführer Hartmut Greb und Geologe Daniel Korb von ihrem zweitägigen Auftritt in Hofgeismar, den der Geopark Grenzwelten in Nordhessen organisiert hatte. Unter dem Motto „Auf den Spuren der Erdgeschichte in Hessen“ präsentierten sich die vier hessischen Geoparks erstmals unter einem gemeinsamen Dach für die Dauer von insgesamt zehn Tagen. Der Vogelsberger Landrat Manfred Görig, der zugleich Vorsitzender des Geoparkvereins ist, sieht das Geopark-Projekt in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich gestärkt.  

Ob Saurierfährten aus dem Korbacher Land, Unter-Tage-Entdeckungen im Westerwald oder das Felsenmeer im Odenwald, Hessen hat eine Vielfalt an geologischen Sehenswürdigkeiten zu bieten, die die Geoparks den teilweise erstaunten Hessentagsgästen präsentierten. Kinder zeigten sich besonders aufgeschlossen für Gesteine und Kristalle, die aus 60 Kilometern und mehr Tiefe durch Vulkanismus an die Erdoberfläche gebracht wurden. Sehr hilfreich war daher ein neuer Imageflyer des Geoparks Vulkanregion, der am Hessentag präsentiert wurde und einen Überblick über die Größe und Besonderheiten des Vulkangebietes bietet.  

Aus dem Vogelsberg war eine große Gesteinssammlung Blickfang für die Hessentagsbesucher und konkrete Fragen bezogen sich auf den Wunsch, die ausgestellten Geotope, wie die Uhuklippen im Oberwald oder die GeoTour in Homberg, selbst vor Ort aufzusuchen. Interesse an geologischen Aufschlüssen und Geotopen gepaart mit den Möglichkeiten, die die Vulkanregion im Freizeitbereich bietet, trifft am häufigsten auf die Vorliebe der Besucher.  

So galt es konkret Möglichkeiten aufzuzeigen, wie auch Gruppen fußläufig Naturdenkmale und Felsgruppen erreichen können, um die Natur und Urgewalten im Vogelsberg zu erleben. Das geplante Vulkaneum in Schotten war ebenfalls schon Gesprächsthema, um Familien und Gruppen auf diese neue zentrale Einrichtung im Vogelsberg ab 2017 hinzuweisen. Kein Wunder also dass die ausgelegten Infoflyer bald vergriffen waren.  

Einig waren sich die Veranstalter bei der Rückschau: Am Hessentag 2016 in Herborn wollen die Geoparks wieder im Rahmen der Naturschau gemeinsam auftreten. Der Infoflyer über den Geopark kann kostenlos angefordert werden: Geopark Vulkanregion Vogelsberg, Goldhelg 20, 36341 Lauterbach, Tel. 06641/977-154.

Viel Interesse gab es für den Stand des Geoparks Vulkanregion Vogelsberg.