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Geopark warb beim „Tag der Bildung für nachhaltige Entwicklung“

23.04.2015 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Geopark in Wettenberg: Daniel Korb lässt einen kleinen „Vulkanforscher“ durch die Lupe schauen. Fotos: Geopark Vulkanregion Vogelsberg.

Mit Gesteinsmemory und Geoparkanstecker nach Wettenberg

Gesteinsmemory, Vulkanrätsel und Vulkanbuttons, Gesteinsexponate und vieles mehr zogen die Blicke der Besucher auf sich. Gerade Kinder fanden es spannend, sich einen Geoparkanstecker zu malen und zu basteln. Manche wussten dabei Geschichten über aktive Vulkane zu berichten oder kannten sich sogar mit historischen Vulkanausbrüchen aus. Besonderes Interesse der Besucher am Stand galt dem geplanten Vulkaneum in Schotten, Fragen zu Bauzeit und Eröffnungstermin waren zu beantworten. Das Geoparkteam, bestehend aus Hartmut Greb und Daniel Korb, war mit einem bunten Mix aus Fundstücken und Informationen aus der Region beim „Tag der Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in Wettenberg.  

Bei schönstem Frühlingswetter hatte das Holz- und Technikmuseum zu seinem traditionellen Dampf- und Gattertag eingeladen und viele kamen. Ein voll funktionsfähiges Sägewerk mit Dampfmaschine und Generator aus dem letzten Jahrhundert, verbunden mit Angeboten rund um das Thema Holz und Nachhaltigkeit: Das ist das Regionale Umweltbildungszentrum in Wettenberg-Wißmar. Seit 2004 ist das Zentrum auch als anerkannter außerschulischer Lernort aktiv. Zeitgleich fand der „Tag der Bildung für nachhaltige Entwicklung“ statt.  

Es waren viele Einrichtungen aus der Region Mittelhessen gekommen, um auf ihre Angebote und Aufgaben im Bildungsbereich hinzuweisen und sich gegenseitig kennenzulernen. Geplant ist der Aufbau eines Netzwerkes für nachhaltige Entwicklung unter gleichberechtigten Partnern. Weil der „Tag der Bildung für nachhaltige Entwicklung“ auch als eintägige Lehrerfortbildung akkreditiert war, fragten einige der Lehrkräfte nach Möglichkeiten für Schülerfortbildungen im Vogelsberg.  

Geologe Korb, der seit Januar 2015 den Geopark fachlich betreut, war überrascht von der positiven Resonanz der Besucher: „Ich war davon ausgegangen, dass im Gießener Umland viele Personen den Vogelsberg und seine geologische Geschichte nicht kennen, aber ganz im Gegenteil“, so sein Fazit. Für ihn sind solche Veranstaltungen wichtig, um auch auf regionaler Ebene Präsenz zu zeigen: Neben den Angeboten des Geoparks wurden auch die Ziele der Fachsektion Vulkan Vogelsberg der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft mit vorgestellt. Und auch beim Vulkanfest auf dem Hoherodskopf am 1. Mai wird das Geoparkteam wieder mitwirken.

Dicht umlagert - der Stand des Geoparks.